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Oberon
Entstehung
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Vierter Gesang.

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63 .

Zum Glück, daß Oberon bas beste schon versah.

Das Hauptwerk ist doch wohl, dem HasenVon Bräutigam das Fräulein wegzublasen;

Und dazu hilft die schöne Rezia

Gewiß uns selbst, sobald sie von der Alten

Berichtet ist, das gelbe Haar sei da.

Mir liegt indessen ob, zwei frische Klepper, nahBeim Garten des Serais, zur Flucht bereit zu halten.

64 .

Herr Scherasmin, (versetzt der Ritter) wie es scheint,Entfiel euch, daß ich Karln mein Ehrenwort gegeben,Dem, was er mir gebot, buckfitäblich nachzuleben?

Da geht kein Jot davon, mein Freund!

Was draus entstehen kann, das mag daraus entstehen!Mir ziemt es nicht so was voraus zu sehen.

Im Fall der Noth (erwiedert Scherasmin)

Muß doch zuletzt der Zwerg uns aus dem Wasser ziehu.

65 .

Allmählich schlummerte der Alte unter diesenGesprächen ein. Von Hüons Augen bleibtDer süße Schlaf die Nacht hindurch verwiesen.

Gleich einem Kahn auf hohen Wogen, treibtSein ahnend Herz mit ungeduld'gem SchwankenAuf ungestüm sich wälzenden Gedanken:

So nah dem Port; so nah und doch so weit!

Es ist ein Augenblick, und däucht ihm Ewigkeit.