Vierter Gesang.
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51 .
Indessen kam der Tag, vor dem so sehr ihr graut,Stets näher. Babekan, um bei der spröden BrautIn bessre Achtung sich zu schwingen,
Ließ wenig unversucht; nur wollte nichts gelingen.
Sie war bekanntlich stets den Tapfern sehr geneigt,
Er hatte sich noch nie in diesem Licht gezeigt;
Laß, sprach er zu sich selbst, uns eine That vollbringenDer Unempfindlichen Bewundrung abzuzwingen!
52 .
Nun setzte seit geraumer Zeit
Ein ungeheures Thier das ganze Land in Schrecken:
Es fiel Lei Hellem Tag in Dörfer und in Flecken,
Und würgte Vieh und Menschen ungescheut.
Man sagt, es habe Drachenflügel,
Und Klanen wie ein Greif und Stacheln wie ein Igel,
Sei größer als ein Elephant,
Und wenn es schnaube, fahr' ein Sturm durchs ganze Land.
53 .
Seit Menschengedenken war kein solches Thier erschienen.Auch stand ein großer Preis auf dessen Kopf gesetzt;Allein weil jedermann den seinen höher schätzt,
Hat niemand Lust das Schußgeld zu verdienen.
Nur Babekan hielt's des Versuches Werth,
Durch eine kühne That der Schönen Stolz zu dämpfen.Er geht im Pomp zum Sultan und begehrtVergünstigung, den Löwen zu bekämpfen.