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Oberon
Entstehung
Seite
83
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Vierter Gesang.

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39 .

Dem Fürsten dünkt, er Hab' in seiner LebenszeitNie so vergnüglich Mahl gehalten.

Was der Bewirthnng fehlt, ersetzt der guten AltenVertrauliche Geschwätzigkeit.

Die Herren, spricht sie, kommen eben

Zu einem großen Fest.Wie so?" Ihr wißt es nicht?

Es ist das einz'ge doch was man in Bagdad spricht;

Die Tochter unsers Herrn wird morgen ausgegeben.

40 .

Des Sultans Tochter? Und an wen?"

Der Bräutigam ist einer von den NeffenDes Sultans, Fürst der Drusen, reich und schön,Und auf dem Schachbret soll ihn keiner übertreffen;Mit einem Wort, ein Prinz, den alle WeltDer schönen Rezia vollkommen würdig hält.

Und doch gesagt im engesten Vertrauen

Sie ließe lieber sich mit einem Lindwurm trauen.

41 .

Das nenn' ich wunderlich, versetzt der Paladin,

Ihr werdet's uns so leicht nicht glauben machen.

Ich sag' es noch einmal, eh' die Prinzessin ihnSo nahe kommen läßt, umarmt sie einen Drachen,

Da bleibt's dabei! Mir ist von langer HandDas wie und wann der Sache wohl bekannt,

Zwar Hab' ich reinen Mund gar hoch versprechen müssen;Doch, gebt mir eure Hand, so sollt ihr alles wissen.

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