Vierter Gesang.
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33 .
Er sieht mit ihren goldnen Zinnen,
Gleich einer Götterburg, in furchtbar stolzer PrachtDer Emirn Burg, den Thron, der Asien zittern macht,Und spricht zu sich: Und du, was gehst du zu beginnen?Er stutzt. Doch bald stärkt wieder seine SinnenDes Glaubens Muth, der ihn so weit gebracht,
Und eine Stimme scheint ihm leise znzuwehen,
Er werde die er liebt in jenen Mauern sehen.
34 .
Auf, ruft er, ScheraSmin, spann alle Segel auf!
Du siehst das Ziel von meinem langen Lauf;
Wir müssen Bagdad noch vor dunkler Nacht erreichen.
Nun geht's im schärfsten Trott, daß Roß und Reiter kcichen.Der Knapp' gießt seinem Thier mitleidig etwas WeinAus Oberons Becher auf die Zunge:
Da, spricht er, trink, du guter treuer Junge,
Der Becher trocknet nicht für deines gleichen ein.
35 .
Er hatte Recht. Kaum saugt des Maulthiers ZungeSo lechzend als ein ausgebrannter SteinDen süßen Thau des Zaubergoldes ein,
So schießt mit allbclebendem SchwüngeEin Feuerstrom durch Adern und Gebein;
Von neuer Kraft gespannt, erfrischt an Herz und Lunge,Läuft's, einem Windspiel gleich, mit ihm davon,
Und eh' der Tag erlischt, sind sie in Babylon.
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