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Oberon
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Oberon.

30 .

Das Abenteur war freilich ärgerlich;

Allein was halss, dem Lecker nachznlanfen?

Zum Glücke war ein Ding, das einem Maulthier glich,Im nächsten Dorf um wenig Geld zu kaufen.

Das arme Thier, durchsichtiger als Glas,

Schien kaum belebt genug, bis Bagdad ausznrcichen;Doch däucht'S dem Alten noch auf dessen Rückgrat baßAls seinem Herrn zu Fuße nachzukeichen.

31 .

So setzten beide nun nach dem gewünschten PortDen ritterlichen Zug so gut sie konnten fort.

Der Sonnenwagen schwebt schon an des Himmels Grenzen,Ans einmal sehen sie, von fern im weiten Thal,

Gekrönt mit Thürinen ohne Zahl,

Der Städte Königin im Abendschimmer glänzen,

Und, durch ein Paradies von ewig frischem Grün,

Den breiten Strom des schnellen Tigers fliehn.

32 .

Ein wundersam Gemisch von Schrecken und Entzücken,Geheime Ahnungen, und fremde Schauer drückenDes Ritters Herz, da ihm der Schauplatz ans sich thut,Wo mehr sein Wort und angestammter Muth,

Als Karls Gebot, ihn treibt ein Wagstück zu bestehen,Wovon kaum möglich ist ein besser Ziel zu sehenAls jähen Tod. Gewiß war immer die Gefahr,

Doch schien sie nie so groß, als da sic nahe war.