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Oberon
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Vierter Gesang.

27 .

Der Sarazen (den reichen Steinen nach,

Die hoch ans seinem Tnrban blitzen,

Ein Mann von Wichtigkeit) schien noch vor Angst zu schwitzen.Die Ritter sichren ihn am Arme ganz gemachDen Bäumen zu, in deren Schirm sie lagen:

Man reicht zur Stärkung ihm den goldnen Becher dar,

Und auf Arabisch spricht der Alte: Herr, fürwahr,

Ihr habt dem Gott der Christen Dank zu sagen!

28 .

Mit schelem Auge nimmt der Heid aus Hüons HandDen Becher voll, und wie er an der Lippen RandIhn bringt, versiegt der Wein, und glühend wird der BecherIn seiner Faust, der innern Schalkheit Rächer!

Er schleudert ihn laut brüllend weit von sich,

Und stampft, und tobt, und lästert fürchterlich.

Herr Hüon, dem cs graut ihm länger zuzuhoren,

Zieht sein geweihtes Schwert, den Heiden zu bekehren.

29 .

Allein, der Schalk, der übcrmannt sich hält,

Hat keine Lust zur Gegenwehr zu stehen;

Wie ein gejagter Strauß läuft er in's nahe Feld,Wo Leide Pferd' im Grase weiden gehen.

Risch schwingt er sich auf Hüons Klepper, faßtIhn bei der Mahn', und mit verhängten ZügelnRennt er davon, in solcher Angst und Hast,

Als faß' er zwischen Sturmwindsslügeln.