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Oberon
Entstehung
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Oberon.

24 .

Sie springen auf. Der Ritter faßt sein SchwertUnd fleucht dahin, woher die Zetertöne schallen!

Und sieh! ein Sarazen zu Pferd,

Von einem Löwen angefallen,

Kämpft aus Verzweiflung noch, erschöpft an Kraft und Muth,Mit matter Faust. Schon taumelt halb zerrissenSein Roß, und wälzt mit ihm in einem Strom von BlutSich uni, und hat vor Angst die Stange durchgebissen.

25 .

Grimmschnanbend stürzt der Löw' auf seinen Gegner los,Aus jedem Blick schießt eine Feucrflamme.

Indem fährt Hüons Stahl ihm seitwärts in die Wamme.Der Thiere Fürst, den solch' ein Gruß verdroß,

Erwiedcrt ihn mit einer langen Schramme,

Nach der des Ritters Blut aus tausend Quellchm floß:Hätt' Angulaffers Ring nicht über ihm gewaltet.

Ihn hätt' auf einen Zug der Löw' entzwei gespaltet.

26 .

Herr Hüon rafft, was er an Kraft vermag,

Zusammen, (denn sein Tod blitzt aus des Löwen Blicke)Und stößt sein kurzes Schwert mit Macht ihm in's Genicke.Vergebens schwingt sich noch der Schweif zu einem Schlag,Von dem, wofern der Ritter nicht znrückeGesprungen wär', er halb zerschmettert lag;

Vergebens dräuet noch die fürchterliche Tatze;

Ein Streich von Scherasmin erlegt ihn ans dem Platze.