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Oberen.
18.
Bei diesem Worte springt der Ritter, angcwehtDen srgchem Muth, empor, als HLtt' ihm nichts geträumet.Der Morgenluft entgegen wiehernd, stehtSein Renner schon gesattelt und gezänmet.
Er schwingt sich auf, und wie er auf dem FeldZurücke schaut, verschwunden ist das Zelt:
In einem Wink erhob sich's ans dem Nasen,
In einem Wink war alles weggeblasen.
19.
Sie zogen nun dem Lauf des hohen Euphrats nach,
Don Palmen und Gebüsch vorm Sonnenstrahl geborgen,Durchs schönste Land der Welt, stillschweigend, keiner sprachEin Wort, wiewohl's an Stoff zmn Reden nicht gebrach;Denn jeder war vertieft in andre Sorgen.
Die reine Luft, der angenehme Morgen,
Der Vögel Lustgesang, des Stromes stiller Lauf,
Weckt beider Phantasie aus leisem Schlummer auf.
20.
Der Ritter steht in ihrem ZauberspiegelNichts sehenswerth als das geliebte Bild.
Er malt die Göttin sich auf seinen blanken Schild,Erklimmt auf ihrer Spur des TaurnS schroffsten Hügel,Steigt, sie erfragend, bis in Merlins furchtbars Grab,Bekämpft die Riesen und die Drachen,
Die um das Schloß, worin sie schmachtet, wachen,
Und kämpfte sie der ganzen Hölle ab.