Vierter Gesang.
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15 .
Ein andermal, wenn ihr von einem AbendschmausNach Haus zu gehen träumt, bei einem alten GadenVorbei; auf einmal knarrt ein kleiner Fensterladen,
Und eine Nase guckt heraus
So lang als euer Arm. Ihr sucht, halb starr vor SchreckenIhr zu entfliehn, und vorn und hinten stehnGespenster da, die ins Gesicht euch sehn,
Und feur'ge Zungen weit aus langen Hälsen recken.
16 .
Ihr drückt in Todesangst euch seitwärts an die Wand
Die gegenüber steht — und eine dürre Hand
Fährt durch ein rundes Loch euch eiskalt übern Rücken,
Und sucht an euch herum, euch da und dort zu zwicken.
Ein jedes Haar ans euerm Kopfe kehrt
Die Spitz' empor, zur Flucht ist jeder Weg verwehrt,
Die Gasse wird Zusehens immer enger,
Stets frostiger die Hand, die Nase immer länger.
17 .
Dergleichen, wie gesagt, begegnet oft und viel;
Allein, am End' ist's doch ein bloßes Posscnspiel,
Das Nachtgespenster sich in unserm Schädel machen;Die Nase sammt der Angst verschwindet im Erwachen.Zch dächt' an euerm Platz dem Ding nicht weiter nach,Und hielte mich an das, was mir der Zwerg versprach.Frisch auf! Mir ahnet was! Es müßte übel enden,Wenn wir die Dame nicht in Bagdad wiederfänden.