Dritter Gesang.
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Man hat Exempel, Herr, — und wahrlich, seit ich euchBegleite, läugn' ich nichts, erwiedcrt ihm der Alte.
Doch, wenn ich euch die reine Wahrheit gleichGestehen soll, so sag' ich srei, ich halteNicht viel von Träumen. Fleisch und BlutHat, wenigstens Lei mir, sein Spiel so oft ich träume:Dieß wußten unsre Alten gut,
Und lehrten'« uns im wohl bekannten Reime.
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Inzwischen, wenn ihr nur den Inhalt eures TraumsVertrautet, könnt' ich euch vielleicht was bessers reimen.Das will ich auch, spricht Hüon, ohne Säumen.
Kaum röthet noch den Gipfel jenes BaumsDer Morgenstrahl. Wir haben Zeit zum Werke,
Nur reiche mir zuvor den Becher her,
Damit ich meine Geister stärke:
Es liegt mir auf der Brust noch immer centnerschwer.
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Jndeß der wundervolle Becher
Den Ritter labt, sieht ihn der Alte, still,
Als einer an, dem's nicht gefallen will,
Den wackcrn Sohn des braven Siegwins schwächer,
Als einem Manne ziemt, zu sehn.
Ei (denkt er bei sich selbst, kopfschüttelnd) im ErwachenNoch so viel Werks ans einem Traum zu machen!
Doch, weil's nun so ist, mag's zum Frühstück immer gehn!