Dritter Gesang.
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Betäubt, in fühlbarm Tod, lag er am Ufer daIn seinem Traum: als ihn bedünkt, er spüreDaß eine warme Hand sein starres Herz berühre.Und, wie vom Tod erweckt, erhob er sich und sahDie Schöne abermal zu seiner Seite stehen,
Die keiner Sterblichen in seinen Augen gleicht,Und dreimal schöner, wie ihm däucht,
Und holder als er sie zum ersten Mal gesehen.
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Stillschweigend schauten sie einander beide an,
Mit Blicken, die sich das unendlich stärker sagten,
Was ihre Lippen noch nicht auszusprechcn wagten.
Ihm ward in ihrem Aug' ein Himmel aufgethan,
Wo sich in eine See von LiebeDie Seele taucht. Bald wird das Ucbermaß der LustZum Schmerz: er sinkt im Drang der unaufhaltbarn TriebeIn ihren Arm, und drückt sein Herz an ihre Brust.
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Er fühlt der Nymphe Herz an seinem Busen schlagen,Der Glückliche! wie schnell, wie stark, wie warm!
Und — Plötzlich hört es aus zu tagen,
Auf schwarzen Wolken rollt des Donners Feuerwagen,Laut heulend Lebt der Stürme wilder Schwarm;
Von unsichtbarer Macht wird schnell aus seinem Arm
Im Wirbelwind die Nymphe fortgerissen
Und in die Fluth des nahen Stroms geschmissen.
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