Dritter Gesang.
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54 .
Der Ritter bleibt wie angefroren stehn,
Winkt Scherasmin herbei, und fragt ihn, was er sehe?O, das ist leicht, erwicdert der, zu sehn:
Freund Oberon ist sichtlich in der Nähe. '
Wir hätten ohne ihn die Nacht,
Anstatt uns nun in Schwanenflaum zu senken,
Ans unsrer Mutter Schoost so sanft nicht zugebracht.Das nenn' ich doch an seine Freunde denken!
55 .
Kommt, lieber Herr, nach dieser langen FahrtSchmeckt Ruhe süß; laßt hurtig euch entgürten!
Ihr seht, der schöne Zwerg hat keinen Fleiß gespart,Wiewohl im Flug, uns herrlich zu bewirthen.
Herr Hüon folgt dem Rath. Sie lagern beide sichHalb sitzend um den Tisch, und schmausen ritterlich;Auch wird, beim Sang Gaskonscher froher Lieder,Der Becher fleißig leer und füllt sich immer wieder.
56 .
Bald löset unvermerkt des Schlafes weiche HandDer Nerven sanft erschlafftes Band.
Indem erfüllt, wie aus der höchsten Sphäre,
Die lieblichste Musik der Lüfte stillen Raum.
Es tönt als ob ringsum auf jedem BaumEin jedes Blatt zur Kehle worden wäre,
Und Mara's Engelston, der Zauber aller Seelen,Erschallte tausendfach auS allen diesen Kehlen.
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