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Oberon.
51 .
Der Harem thnt sich auf, und zeigt, in vollem PutzUnd buntem lieblichem Gewimmel,
Ein wahres Bild von Mahoms lust'gem Himmel.
Herr Hüon läßt-die Damen all' im Schutz
Der schönen Herrn und ist schon weit davon geritten,
Da hinter ihm noch alles lärmt und schnarrt,
Die Ehre seiner Gegenwart
Sich wenigstens zur Tafel auszubitten.
52 .
Schon schlich, indeß in Grau das Abendroth zerfloß,Der stille Mond herauf am Horizonte,
Als Hüon, weil sein Gaul nicht länger laufen konnte,An einem schönen Platz zu ruhen sich entschloß.
Er sieht sich auf der grünen Erde
Nach einem Lager um, indessen für die Pferde
Sein Alter sorgt. Auf einmal steht, ganz nah,
Ein prächtiges Gezelt vor seinen Augen da.
53 .
Ein reicher Teppich liegt, so weit es sich verbreitet,
Auf seinem Boden ansgespreitet,
Mit Polstern rings umher belegt,
Die, wie beseelt von innerlichem Leben,
Bei jedem Druck sanft blähend sich erheben.
Ein Tisch von Jaspis, den ein goldner Dreifuß trägt,Steht mitten drin, und, was dem essenslnst'gen MagenZum Göttertisch ihn macht, das Mahl ist aufgetragen.