Dritter Gesang.
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36 .
Der Ritter steigt herab, und ungesäumt erscheintGanz in verlnpptem Stahl sein trotzig sichrer Feind,
Der in der Wuth vergaß, daß vor des Ringes BlitzenIhn keine Zanberwafsen schützen.
Allein der erste Stoß, den Hüons gutes SchwertAns seinen Harnisch führt, gibt ihm die Todcswunde;
Das Blut schießt wie ein Strom den Hals empor, und sperrtDes Athcms Weg in seinem weiten Schlunde.
37 .
Er fällt, wie ans der Stirn des Taurus eine FichteIm Donner stürzt: der Thurm, das Feld umherErbebt von seinem Fall; er fühlt sich selbst nicht mehr,Sein starrend Auge schließt ans ewig sich dem Lichte,
Und den verruchten Geist, von Frevelthaten schwer,
Schon schleppen Teufel ihn zum schrecklichen Gerichte.
Der Sieger wischt vom blutbefleckten Stahl
Das schwarze Gift, und eilt zur Jungfrau in den Saal.
38 .
Heil euch, mein edler Herr! ihr habt mich wohl gerochen,Ruft Angela, indem sie sich entzücktZn seinen Füßen wirft, sobald sie ihn erblickt;
Und dir, die ihn zum Retter mir geschickt,
O Himmelskönigin, sei es hiermit versprochen,
Der erste Sohn, mit dem ich in die WochenEinst komme, werd', in klarem dichtein Gold,
So schwer er ist, znm Opfer dir gezollt!