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Oberon
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Oberon.

S.

Gelingt es euch, was keinem noch gelang,

Aus meinem Sattel mich zn heben,

So seid ihr frei und reiset ohne Zwang

Wohin ihr wollt; wo nicht, so müßt ihr euch ergeben,

Wie diese Herren hier, mir zu Gebot zu stehn,

Und keinen Schritt von hier zu gehn,

Bis wir das Abenteur bestanden

Und meine Braut erlöst aus Angulaffcrs Banden.

10 .

Doch, wenn ihr etwa lieber schwört

In seinen Eiscnthurm geraden Wegs zu dringen,

Und meine Angela allein zurück zu bringen,

So habt ihr freie Wahl, und seid noch Dankes Werth.Prinz, sprach der Paladin, was braucht's hier erst zn kiesen?Genug, daß ihr die Ehre mir erwiesen!

Kommt, einen Ritt mit euch und eurer ganzen Zahl.

Vom übrigen ein andermal!

II.

Der schöne Ritter stutzt, doch läßt er sich's gefallen:Sie reiten, die Trompeten schallen,

Und, kurz, Herr Hüon legt mit eiucm derben StoßDen Prinzen Libanons gar unsanft ans den SchooßDer guten alten Mutter Erde.

Drauf kommen nach der Reih' die edeln Knechte dran;Und als er ihnen so wie ihrem Herrn gethan,

Hebt er sie wieder ans mit höflicher Geberde.