Oberon.
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12 .
Geht nur, erwiedert Sicgwins Sohn,
Durch diesen Wald der Weg nach Babylon,
So fürcht' ich nichts. — „Herr, laßt auf meinen KnieenEuch bitten! Es ist, bei Gott! mir mehr um euch als mich:Denn gegen diesen Geist, das glaubt mir sicherlich,
Hilft weder Gegenwehr noch Fliehen.
Mit fünf, sechs Tagen später ist's gethan;
Und ach! ihr kommt noch stets zu früh in Bagdad an!"
13 .
Wenn du dich fürchtest, spricht der Ritter,
So bleibe du! Ich geh', mein Schluß ist fest.
Das nicht, ruft Scherasmin: Der Tod schmeckt immer bitter,Allein, ein Schelm, der seinen Herrn verläßt!
Wenn ihr entschlossen seid, so folg' ich ohne Zaudern,
Und hcls' uns Gott und Unsre Frau zu Acqs!
Wohlan, spricht Hüon, komm! und reitet, bleich wie Wachs,Den Wald hinein. Der Alte folgt mit Schaudern.
14 .
Kaum war er in der DämmerungZweihundert Schritte sortgetrottet,
Als links und rechts in vollem Sprung
Ein Heer von Hirschen und Rehen sich ihm entgegen rottet.
Sie schienen, mit Thräncn im warnenden Blick,
(Wie Scherasmin, wiewohl bei wenig Lichte,
Bemerken will) aus Mitleid sie zurück
Zu scheuchen, als sprächen sie: O flieht, ihr armen Wichte!