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Zweiter Gesang.
9 .
Wie selig, denkt er, wär's in diesen Hütten wohnen!Vergeblicher Wunsch! Ihn ruft sein Schicksal anderwärts.Der Abend winkt. Beim Scheiden wallt sein Herz,
Und, um dem guten Volk das freundliche Mahl zu lohnen,Wirft Hüon eine Hand voll Gold
Der Wirthin in den Schooß. Allein die Glücklichen wußtenNicht, was es war, und übten Gastrecht ohne Sold,
So daß die Herren ihr Gold nur wieder nehmen mußten.
10.
/Nun ritten sie zu, bis endlich, da der TagZu dämmern begann, ein Wald vor ihnen lag.
Freund, spricht der Paladin zum Alten,
Mich brennt's wie Feuer, bis ich dem Kaiser Wort gehalten.Den nächsten Weg nach Bagdad wolltest duMich führen? Mir ist's, ich sei vier Jahre schon geritten.Der nächste Weg, versetzt sein Spießgcsell, geht mittenDurch diesen Wald; allein, ich rath' euch nicht dazu.
11 .
Man spricht nickt gut von ihm, zum wenigsten noch keiner,Der sich hinein gewagt, kam jemals wieder 'raus.
Ihr lächelt? Glaubt mir's, Herr, ein übellauniger kleinerBoshafter Kobold hält in diesem Walde Haus.
Es wimmelt drin von Füchsen, Hirschen, Rehen,
Die Menschen waren so gut als wir.
Der Himmel weiß, in welches wilde ThierWir, eh' es morgen wird, uns umgekleidet sehen!