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Oberon
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Oberon.

6 .

Das Feld liegt grauenhaft mit Leichen und mit StummelnVon Roß und Mann bedeckt, die durch einander wimmeln.Der Held, sobald sein neuer SpießgesellDas beste Roß, das seinen Herrn verloren,

Es schien ein wohl gebautes Land,

Mit Bächen überall durchschnitten,

Die Anger mit Schafen bedeckt, die Auen im Blnmengewand,

Und zwischen Palmen die friedlichen Hütten

Der braunen Bewohner verstreut, die froh ihr Tagewerk thun,

Und, wenn sie hungrig und müd' im kühlen Schatten ruhn,Zum rohen bäurischen Mahl dem Pilger freundlich winken.

Hier läßt der Ritter, da ihn die Sonne zu drücken begann,Sich Brot in frische Milch von einer Hirtin brocken.

Das gute Volk begafft zur Seite, halb erschrocken,

Wie er im Grase liegt, den fremden eisernen Mann;

Allein da Blick und Ton ihni schnell ihr Herz gewann,

So wagen bald Kinder sich hin und spielen mit seinen Locken.Den tapfern Mann ergetzt ihr traulich frohes Gewühl,

Er wird mit ihnen Kind, und theilt ihr süßes Spiel.

Nebst einem guten Schwert sich aus der Beut' erkoren,Spornt seinen schnaubenden Hengst und eilet vogelschnellDen Thälern zu, die sich in unabsehbaren WeitenAn des Gebirges Fuß vor ihrem Blick verbreiten.

7 .

In ihrer Armuth reich sich dünken,

8 .