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Oberon
Entstehung
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Erster Gesang.

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36 .

Und mit dem Worte rennt er gegen mich,

Der, unbereit zu solchem Tanze,

Sich dessen nicht versah, mit eingelegter Lanze.

Zum Glück pariert' ich seinen StichMit meinem linken Arm, um den ich in der EileDen Mantel schlug, und auf der Stell' empfingMit meinem Degcnknopf der Unhold eine BeuleAm rechten Schlaf, wovon der Athem ihm entging.

37 .

Er fiel, mit Einem Wort, um nimmer aufzustehen.

Da ließen plötzlich sich im Walde Reiter sehenIn großer Zahl; doch des Erschlagnen TodZu rächen, war dem feigen Troß nicht Noth.

Sie hielten, während wir des Knaben Wunde Landen,Sich still und fern, bis wir aus ihren Augen schwanden!Drauf legten sie den Leichnam auf ein RoßUnd zogen eilends fort zum kaiserlichen Schloß.

38 .

Unwissend, wie bei Karl mein Handel sich verschlimmert,Verfolg' ich meinen Weg, des Vorgangs unbekümmert.

Wir langen an. Mein alter Oheim, AbtZn Saint Denys, ein Mann mit Weisheit hochbegabt,Führt beim Gehör das Wort. Wir werden Wohl empfangen,Und alles war' erwünscht für uns ergangen:

Doch, wie man eben sich zur Tafel setzen will,

Hält Hohenblat am Schloß mit Scharlots Leiche still.