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Oberon
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Oberon.

33.

Auf einmal dringt ein klägliches GeschreiIn unser Ohr. Wir eilen schnell herbei,

Und siehe da! mein Bruder liegt, vom PferdeGestürzt, beschmutzt und blutend ans der Erde.Ein Edelknecht (von keinem unsrer SchaarErkannt, wiewohl es Scharlot selber war)

Stand im Begriff ihn weidlich abzuwalken,

Und seitwärts hielt ein Zwerg mit seinem Falken.

34.

Von Zorn entbrannt rief ich: du Grobian,

Was hat der Knabe dir gethan,

Der wehrlos ist, ihm also mitzuspielen?

Zurück, und rühr' ihn noch mit einem Finger an,

Wofern dich's jückt mein Schwert in deinem Wanst zu fühlen.Ha! schrie mir jener zu bist dn's? Dich sucht' ich just,Schon lange dürft' ich nach der LustMein racheglühend Herz in deinem Blut zu kühlen.

3S.

Kennst du mich nicht, so wisst, ich bin der SohnDes Herzogs Dietrich von Ardennen:

Dein Vater Siegcwin (mög' er im Abgrund brennen!)Trug über meinen einst bei einem offnen RennenMit Hinterlist den Dank davon,

Und durch die Flucht allein entging er seinen: Lohn.

Doch Rache Hab' ich ihm geschworen,

Du sollst mir zahlen für ihn! Da, sieh zu deinen Ohren!