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Oberon
Entstehung
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13
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Erster Gesang.

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30 .

Und wie sie drauf in eitel Lust und Pracht,

Mit Jagen, Turnieren, Banketten, Saus und BrauseZwei volle Jahre wie einzelne Tage verbracht,

Bis Amory, der Feind von seinem Hause,

Beim Kaiser (dessen Huld sein Vater schon verscherzt)Ihn hinterrücks gar böslich angeschwärzt;

Und wie ihn Karl, zum Schein in allen Gnaden,Nach Hofe, zum Empfang der Lehen, vorgeladen;

31 .

Wie sein besagter Feind, der listige BaronVon Hohenblat, mit Scharlot, zweitem SohnDes großen Karls, dem schlimmsten FürstcnknabenIm Christenthnm (als der schon lange Lust gehegtZu Hüons Land), es heimlich angelegt,

Ans seinem Zuge nach Hof ihm eine Grube zu graben;Und wie sie, eines Morgens früh,

Ihm aufgepaßt im Wald bei Montlery.

32 .

Mein Bruder, fuhr er fort, der junge Gerard, machte,Mit seinem Falken auf der Hand,

Die Reise mit. Aus frohem UnverstandEntfernt der Knabe sich, da niemand arges dachte,Von unserm Trupp, läßt seinen Falken los,

Und rennt ihm nach: wir andern alle zogenIndessen unfern Weg, und achtcten's nicht groß,

Als Falk' und Knab' aus unserm Blick entflogen.