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Oberon.
21 .
Willkommen, edler Herr, auf Libanon, willkommen!Wiewohl sich leicht erachten läßt,
Daß ihr den Weg in dieses DrachcnnestUm meinetwillen nicht genommen.
Kommt, ruhet ans, und nehmt ein leichtes Mahl für gut,Wobei die Freundlichkeit des Wirths das Beste thut.Mein Wein (er springt ans diesem Fclsenkcllcr)Verdünnt das Blut, und macht die Augen Heller.
22 .
Der Held, dem dieser Gruß gar große Freude gab,Folgt ungesäumt dem Landsmann in die Grotte,Legt traulich Helm und Panzer ab,
Und steht entwaffnet da, gleich einem jungen Gotte.Dem Waldmann wird als rühr' ihn Alquifs Stab,Da jener itzt den blanken Helm entschnallet,
Und ihm den schlanken Rucken hinab
Sein langes gelbes Haar in großen Ringen wallet.
23 .
Wie ähnlich, ruft er, o wie ähnlich, Stück für Stück!Stirn,Auge, Mund undHaar!— Wem ähnlich ? fragt der Ritter.„Verzeihung, junger Mann! Es war ein Augenblick,
Ein Traum aus bessrer Zeit! so süß, und auch so bitter!Es kann nicht sein! — und doch, wie euch dieß schone HaarDen Rücken herunter fiel, war mir's, ich seh' ihn selberVon Kopf zu Fuß. Bei Gott! sein Abdruck ganz und gar;Nur er von Lreit'rer Brust, und eure Locken gelber.