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Oberon
Entstehung
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Oberon.

15 .

, Die dichte rabenschwarze Hülle,

Die nm den Himmel liegt, ein unbekannter Wald,Und, was znm ersten Mal in seine Ohren schallt,Der Löwen donnerndes GebrnlleTief aus den Bergen her, das, durch die TodesstilleDer Nacht noch schrecklicher, von Felsen wiedcrhallt:Den Mann, der nie gebebt in seinem^ ganzen Leben,Den machte alles dieß znm ersten Mal erbeben!

16 .

Auch unser Held, wiewohl kein WcibessohnIhn jemals zittern sah, fühlt doch Lei diesem TonAn Arm und Knie die Sehnen sich entstricken,

Und wider Willen läuft's ihm eiskalt übern Rücken.Allein den Muth, der ihn nach BabylonZn gehen treibt, kann keine Furcht ersticken;

Und mit gezogenem Schwert, sein Roß stets an der Hand,Ersteigt er einen Pfad, der sich durch Felsen wand.

17 .

Er war nicht lange fortgegangen,

So glaubt er in der Fern' den Schein von Feuer zu sehn.Der Anblick pumpt sogleich mehr Blut in seine Wangen,Und, zwischen Zweifel und Verlangen,

Ein menschlich Wesen vielleicht in diesen öden HöhnZu finden, fährt er fort dem Schimmer nachzugehn,

Der bald erstirbt und bald sich wieder zeiget,

So wie der Pfad sich senket oder steiget.