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Oberon.
9 .
Der Paladin, mit dessen AbenteuernWir euch zu ergehen (so fern ihr noch crgetzbar seid)Entschlossen sind, war seit geraumer ZeitGebunden durch sein Wort nach Babylon zu steuern.Was er zu Babylon verrichten sollte, warHalsbrcchend Werk, sogar in Karls des Großen Tagen:In unfern würd' es, ans gleiche Gefahr,
Um allen Ruhm der Welt kein junger Ritter wagen.
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Sohn, sprach sein Oheim zu ihm, der heil'ge Vater in Rom,Zu dessen Füßen, mit einem reichlichen StromBußfert'ger Zähren angefeuchtet,
Er, als ein frommer Christ, erst seine Schuld gebeichtet;Sohn, sprach er, als er ihm den Ablaß segnend gab,Zeuch hin in Frieden! Es wird dir wohl gelingen,Was du beginnst. Allein vor allen Dingen,
Wenn du nach Joppen kommst, besuch' das heil'ge Grab!
11 .
Der Ritter küsset ihm in Demnth den Pantoffel,Gelobt Gehorsam an, und zieht getrost dahin.
Schwer war das Werk, wozu der Kaiser ihnVcrurtheilt hatte; doch, mit Gott und Sankt KristofselHofft er zu seinem Ruhm sich schon heraus zu ziehn.Er steigt zu Joppen aus, tritt mit dem PilgerstabeDie Wallfahrt an zum werthen heil'gen Grabe,
Und fühlt sich nun an Mnth und Glauben zwiefach kühn.