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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
Entstehung
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403
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Anmerkungen z»m zweiten Bande.

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Frau Marthe.

Nach ihr zu stoße»!

Ev e.

Jetzt erscheint die Mutter,

Und sticht, und hebt die Lamp' und fällt ergrimmt,Da sie den Krug in Scherben sieht, den RuprechtAls den unzweifelhaften Thäter an.

Er, wnthvvll steht er, sprachlos da, will sichWertheidigen: doch Nachbar Ralf fällt ihn,

Dom Schein getäuscht, und Nachbar Hinz ihn an.Und Muhme Susi und Liest und Frau Brigitte,Die das Geräusch zusanunt hcrbeigezogen,

Sie Alle, taub, sie schmähen ihn und schimpfen,Und sehen großen Auges auf mich ein,

Da er mit Flüchen, schäumenden, bethcucrt,

Daß nicht er, daß ein Andrer das Geschirr,

Der eben nur entwichen sei, zerschlage».

Ruprecht.

Verwünscht daß ich nicht schwieg! Ein Anderer!

Mein liebes Evchcn!

Erc.

Die Mutter stellt sich vor mich.Blaß, ihre Lippe zuckt, sic stemmt die Arme.

Jst's, fragt sic, ist's ein Anderer gewesen?

Und: Joseph, sag' ich, und Maria, Mutter;

Was denkt ihr auch? Und was noch fragt ihr sie?Schreit Muhme Sust und Liese: Ruprecht war'S!

Und alle schrie'»: der Schändliche! der Lügner!

Und ich ich schwieg, ihr Herrn; ich log, ich weiß,Doch log ich anders nicht, ich schwvr'S, als schweigend.

N upre ch t.

Mein Seel', sie sprach kein Wort, das muß ich sagen.

Frau Marthe.

Sie sprach nicht, nein, sie nickte mit dem Kopf bloß.Wenn man sie, ob's der Ruprecht war, befragte.

Ruprecht.

26 *

Ja, nicke». Gut.