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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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An die Königin von Preußen.

Sonett.

Erwäg' ich, wie in jenen SchreckcnstagcnStill Deine Brust verschlossen, was sie litt,

Wie Du das Unglück, mit der Grazie Tritt,

Auf jungen Schultern edel hast getragen,

Wie von des Kriegs zerriss'nein SchlachtenwagcnSelbst oft die Schaar der Männer zu Dir schritt,

Wie trotz der Wunde, die Dein Herz dnrchschnitt,

Dn stets der Hoffnung Fahn' uns vorgetragen:

O Herrscherin, die Zeit dann möcht' ich segnen!

Wir sahn Dich Anmnth endlos niederregnen,

Wie groß Du warst, das ahndeten wir nicht!

Dein Haupt scheint wie von Strahlen mir uinschimmert;Dn List der Stern, der voller Pracht erst flimmert,

Wenn er durch finstre Wetterwolken bricht!

An den König von Preußen.

kZ»r Feier seines Einzuges In Berlin.)

WaS blickst Du doch zu Boden schweigend nieder,Durch ein Portal siegprangend eingcfnhrt'?

Dn wendest Dich, begrüßt vom Schall der Lieder,Und Deine starke Brust, sie scheint gerührt.