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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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8v,'gran»»e.

Zweite Reihe. (Juni 1808).

1. Musikalische Einsicht.

An Fr. v. P....

Zeno, beschirmt, und Liegen, mich, ihr Weisen! Wie soll ichHeute tugendhaft sein, da ich die Stimme gehört!

Eine Stimme, der Brust so schlank wie die Ceder entwachsen,Schöner gewipfelt entblüht keine, Parthenope, dir.

Nun versteh' ich den Platon erst, ihr ionischen Lieder,

Eure Gewalt, und warum Hellas in Fesseln jetzt liegt.

2. Demosthenes an die griechischen Republiken.Hättet ihr halb nur so viel, als jetzo, einander zu stürzen,

Euch zu erhalten gethan: glücklich noch wär't ihr und frei.

3. Das sriih reife Genie.

Nun, das neun' ich ein frühgereiftes Talent doch, bei seinerEltern Hochzeit bereits hat er den Carmen gemacht.

4. Die Schwierigkeit.

In ein großes Verhältniß, das fand ich oft, ist die EinsichtLeicht, das Kleinliche ist's, was sich mit Mühe begreift.

b. Eine nothwcndigc Üerichtigung.

Frauen stünde, gelehrt sein, nicht? die Wahrheit zu sagen,

Nützlich ist cS, es steht Männern so wenig wie Fran'n.

6. Das Sprachvcrsehe».

Was! du nimmst sie jetzt nicht, und warst der Dame versprochen?Antwort: Lieber! vcrgieb, man verspricht sich ja wohl.

7. Die Reuige.

Himmel, welch' eine Pein sie fühlt! sic hat so viel TugendImmer gesprochen, daß ihr nun kein Verführer mehr naht.