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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Robert Guiskard.

Oer Greis.

Mensch, du bist fürchterlich. Was ist geschehn?

Der 17 orma » n. (laut zu dcm Volk das ihn beobachtet)

Nun, wie auch steht's? der Herzog kommt, ihr Freunde?

Liner (aus dem Hausen).

Ja, wir erhoffen'«.

Ein Andrer.

Die Kais'rin will ihn rufen.

D er llormann. (gchcimnißvoll, indem er die beiden Männer vorführt)Da ich die Wache heut um Mitternacht,

Am Eingang hier des GuiskardSzcltes halte,

Fängt'S Plötzlich jammervoll zu stöhnen drin,

Zu ächzen an, als haucht ein kranker Löwe

Die Seele von sich. Drauf sogleich beginnt

Ein ängstlich heftig Treiben, selber wecket

Die Herzogin sich einen Knecht, der schnell

Die Kerzcnstöcke zündet, dann hinaus

Stürzt aus dcm Zelt. Nun auf sein Rufen schießt

Die ganze Sippschaft wildverstört herbei.

Die Kaiserin, im Nachtgewand, die beidenNeichSprinzen an der Hand; des Herzogs Neffe,

In einem Mantel flüchtig cingehüllt;

Der Sohn, im bloßen Hemde fast, zuletzt

Der Knecht, mit einem cingcmnmmtcn Dinge, das,

Auf meine Frag', sich einen Ritter nennt.

Nun zieht mir Weiberröcke an, so gleich'

Ich einer Jungfrau eben so, und mehr;

Denn alles, Mantel, Stieseln, Pickelhaube,

Hing an dcm Kerl, wie an dem Nagelstift.

Drauf fass' ich, schon von Ahndnngen beklemmt,

Beim Aermcl ihn, dreh' ihm das Angesicht