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Der Zweikampf.
dem Hause gejagt hätten. Sie bat Herrn Friedrich, sie unter einerschicklichen Begleitung nach Basel zu befördern und ihr daselbst einenRcchtsgchiilscn anzuweiscn, der ihr bei ihrer Erscheinung vor demvon dem Kaiser eingesetzten Gericht mit klugem und besonnenem Rathgegen jene schändliche Beschuldigung zur Seite stehen könne. Sieversicherte, daß ihr ans dem Munde eines Parthers oder Persers,den sie nie mit Augen gesehen, eine solche Behauptung nicht hätteunerwarteter kommen können, als aus dem Munde des Grafen Ja-cob des NothbartS, indem ihr derselbe seines schlechten Nuss sowohlals seiner äußeren Bildung wegen immer in der tiefsten Seele ver-haßt gewesen sei, und sie die Artigkeiten, die er sich Lei den Fest-gclagen des vergangenen Sommers zuweilen die Freiheit genommenihr zu sagen, stets mit der größten Kälte und Verachtung abgewic-sen habe. Genug, meine thenerste Littegardc! rief Herr Friedrich,indem er mit edlem Eifer ihre Hand nahm und an seine Lippendrückte: verliert kein Wort zur Verthcidigung und Rechtfertigungeurer Unschuld! In meiner Brust spricht eine Stimme für euch weitlebhafter und überzeugender als alle Versicherungen, ja selbst alsalle Nechtsgründe und Beweise, die ihr vielleicht ans der Verbindungder Umstände und Begebenheiten vor dem Gericht zu Basel für euchaufzubringen vermögt. Nehmt mich, weil eure ungerechten und un-großmüthigen Brüder euch verlassen, als euren Freund und Bruderan, und gönnt mir den Ruhm, euer Anwald in dieser Sache zusein; ich will den Glan; eurer Ehre vor dem Gericht zu Basel undvor dem Urtheil der ganzen Welt wiedcrherstellcn! Damit führte erLittegarden, deren Thränen vor Dankbarkeit und Rührung bei soedelmüthigen Aeußerungen heftig flössen, zu Frau Helenen, seinerMutter hinauf, die sich bereits in ihr Schlafzimmer zurückgezogenhatte; er stellte sie dieser würdigen alten Dame, die ihr mit beson-derer Liebe zugethan war, als eine Gastfreundin vor, die sich wegeneines Zwistes, der in ihrer Familie ansgebrochen, entschlossen habe,