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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Die Marquise van O_

Graf, indem er den Adjutanten in den Sitz hob. Die Depeschengelten nichts in Neapel ohne mich. Ich habe auch daran gedacht.Fahr' zn! Und die Briefe Ihres Herrn Onkels? rief der Adju-tant, sich aus der Thür hervorbeugend. Treffen mich, crwiederteder Graf, in M.... Fahr' zu, sagte der Adjutant, und rollte mitdem Wagen dahin.

Hierauf fragte der Graf F..., indem er sich zum Comman-danten wandte, ob er ihm gefälligst sein Zimmer anweisen lassenwolle? Er würde gleich selbst die Ehre haben, antwortete der ver-wirrte Obrist; rief seinen und dcS Grafen Leuten, das Gepäck des-selben aufzunehmen, und führte ihn in die für fremden Besuch be-stimmten Gemächer des Hanseö, wo er sich ihm mit einem trocknenGesicht empfahl. Der Graf kleidete sich um; verließ das Hans, umsich bei dem Gouverneur des Platzes zn melden, und für den ganzenweiteren Niest des Tages im Hanse unsichtbar, kehrte er erst kurzvor der Abendtafel dahin zurück.

Inzwischen war die Familie in der lebhaftesten Unruhe.' DerForstmeister erzählte, wie bestimmt auf einige Vorstellungen des Com-mandanten des Grafen Antworten ausgefallen wären; meinte, daßsein Verhalten einem völlig überlegten Schritt ähnlich sehe, und fragtein aller Welt nach den Ursachen einer so auf Courierpserden gehen-den Bewerbung. Der Coinniandant sagte, daß er von der Sachenichts verstehe, und forderte die Familie auf, davon weiter nicht inseiner Gegenwart zu sprechen. Die Mutter sah alle Augenblicke ansdem Fenster, ob er nicht kommen, seine leichtsinnige That bereuen,und wieder gut machen werde. Endlich da es finster ward, setztesie sich zur Marquise nieder, welche mit vieler Emsigkeit an einen:Tisch arbeitete, und das Gespräch zn vermeiden schien. Sie fragtesie halblaut, während der Vater auf und nicdcrging, ob sie begreife,was aus dieser Sache werden solle? Die Marquise antwortete miteinem schüchternen nach den: Commandanten gewandten Blick: wenn