Michael Kohlhaas.
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crwiederte, das bedürfe der Rede nicht; und nachdem er drei Lands-knechten, die man ihm zu diesem Zweck vorstellte, bedeutet hatte:daß der Mann, in dessen Hause sie znrlickblicben, frei Ware, unddaß sie ihm bloß zu seinem Schutz, wenn er ausginge, folgen soll-ten, grüßte er den RoßhLudlcr mit einer herablassenden Bewegungder Hand und entfernte sich.
Gegen Mittag begab sich Kohlhaas,' von seinen drei Lands-knechten begleitet, unter dem Gefolge einer unabsehbaren Menge, dieihm aber ans keine Weise, weil sie durch die Polizei gewarnt war,etwas zu Leide that, zu dem Großkanzler des Tribunals GrafenWrede. Der Großkanzler, der ihn mit Milde und Freundlichkeit inseinem Vorgemach empfing, unterhielt sich während zwei ganzer Stun-den mit ihm, und nachdem er sich den ganzen Verlauf der Sache,von Anfang bis zu Ende hatte erzählen lassen, wies er ihn zur un-mittelbaren Abfassung und Einreichung der Klage an einen bei demGericht angestelltcn, berühmten Advokaten der Stadt. Kohlhaas ohneweiteren Verzug, verfügte sich in dessen Wohnung, und nachdem dieKlage, ganz der ersten niedergeschlagenen gemäß, auf Bestrafung desJunkers nach den Gesetzen, Wiederherstellung der Pferde in den vo-rigen Stand, und Ersatz seines Schadens sowohl als auch dessen, densein bei Mühlberg gefallener Knecht Herse erlitten hatte, zu Gunstender alten Mutter desselben, aufgesetzt war, begab er sich wieder un-ter der Begleitung des ihn immer noch angaffenden Volks nach Hansezurück, wohl entschlossen, es anders nicht, als nur wenn nothwendigeGeschäfte ihn riefen zu verlassen.
Inzwischen war auch der Junker seiner Haft in Wittenberg ent-lassen, und nach Herstellung von einer gefährlichen Rose, die seinenFuß entzündet hatte, von dem Landesgericht unter pcremtorischenBedingungen anfgefordcrt worden, sich zur Verantwortung ans dievon dem Noßhändler Kohlhaas gegen ihn cingereichte Klage wegenwiderrechtlich abgenommencr und zu Grunde gerichteter Rappen in