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5 (1853) Mit einem vollständigen Register über alle fünf Bände
Entstehung
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Romantische Dichtung.

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war Sachsen überhaupt wenig eingegangen. Es trat mit Hamburg,dem Harz und der Schweiz, den Gegenden, die in der früheren Zeitthätiger waren, mehr in den Hintergrund, und ließ neue Gebiete indie geräumten Stellen vortreten. Hannover wußte nichts zu fesseln,aber es lieferte doch der aufgelebten Bühne Jffland und Schmidt, undin die schöne Literatur brachte es den Hauptumschwung durch beideSchlegel. Der Niederrhein blieb von der jacobi'schen Zeit an geschäf-tig; die Bemühungen der Brüder Boisseree um die altdeutschen Knnst-denkmale waren eine natürliche Frucht des lange in diesen Gegendenerregten Kunstsinns, und sie hängen enge mit den romantischen Rich-tungen zusammen; literarisch pausirten diese Gegenden wieder, bisJmmermann nach Düsseldorf kam und die jüngere Gruppe von Lyri-kern sich zusammenfand, die in den rheinischen Jahrbüchern und Ta-schenbüchern ihr Organ haben. In Franken und Schwaben treffen wirin den letzten Jahrzehenten die Namen (Rückert, Uhland, Platen),die die meiste Achtung unter unseren Dichtern der neuern Generationin Anspruch genommen haben. In Schwaben besonders schwang.sichder Buchhandel empor, und erzeugte sich ein neuer Bildungstrieb; derGeist Schillcr's ruhte auf den jungen Schulen; in Stuttgart machtendie Reinbeck, Haug, Dannccker, Wangenheim, Matthisson u. A. einenbefreundeten Kreis. Andere Hauptstädte der kleineren Staaten, wie Karls-ruhe und Darmstadt, bildeten sich mehr im Stillen nach den Forderungendes neuen freien Geistes um; in älteren Städten that sich eine Lokal-Poesie hervor, und richtig bemerkt Falck, es habe geschienen, als ob vordem Thorschlusse alle Reichsstädte noch einen Abgesandten auf den Par-naß hätten schicken wollen. Nordische Lyriker pflanzten den Geist Klop-stock's und Vossens fort, wie Halem, Overbek, Kosegarten, Arndt; undin Skandinavien machte die deutsche Dichtung ihre nächsten Eroberun-gen, die durch die steten und nachdrücklichen Berührungen der dänischenund deutschen Literatur seit Klopstock bedingt waren. Baggesen, Oehlcn-schläger, StefsenS dichteten und schrieben in deutscher Sprache, der Erste,von Schiller begeistert, aber Vossens Farbe tragend, der Letzte ein engerAnhänger der neuen Schule, welcher er auch den Mittleren zuführte;der Schwede Brinkmann hatte schon vor ihnen der deutschen Sprachegehuldigt. Aehulich rpar Ungarn für die Theilnahme an deutscher Litera-tur (Pyrker u. A.) gewonnen worden, und in Petersburg hatte sie eineverkümmerte Pflege; dem deutschen Theater daselbst, das aus anfäng-lichen Privatgesellschaften ein öffentliches ward, suchte Rcinbeck mitUcbersetzungen und Bearbeitungen bchülflich zu werden, Kotzcbue ward