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lleberstchk der schönen Prosa (Romanliteratur).
Goeze und seine Genossen, und seine Betrachtungen über Rechtgläubig-keit und Toleranz (1766) gewannen ihm die Berliner, weil sie gegen dieVerbindlichkeit der symbolischen Bücher, gegen das Forterben von be-stimmten unverletzlichen Systemen, sür allgemeine Religionsduldung inden Staaten sich erhoben. Er näherte sich in seinen biblischen Auszügenden Absichten Bahcdt's in dessen kleiner Bibel, seinen Briefen im Volks-ton und seinem Plane Jesu; und anch in der Hauptprobe der Zeiten(1767) und der freimüthigen Dogmatik (1766) legte er freiere Bekennt-nisse und Grundsätze nieder, die aber immer außerordentlich eingehülltwaren, eben wie es anch in Bahrdt'S Schriften möglich war, das Ge-fährlichste für das Unschädlichste zu halten. Als Lavater mit seinemGlauben an Wundergaben hervortrat, trat ihm Basedow als Bernhar-dus Nordalbingius (1770) im Prophetenton entgegen, und rieth ihm,sein der Wahrheit geheiligtes Ansehen nicht durch solche ungeprüfte Mei-nungen zu gefährden.
Alle diese seine Neckereien gegen die rechtgläubige Partei hätten diesernicht geschadet; sie machten so wenig Wirkung, wie die Philalethie(1764) und ein ganzer Nachzug von Schriftchen, die er aus dem Inhaltedieses Buches in den nächsten Jahren heranspreßte, und die sämmtlichin ihrer abstrakten Art und synthetischen Methode, in ihrer Breite undPlattheit beweisen, wie sehr sich Basedow selbst aus dem massigen Schul-wesen losznwickeln hatte, und wie erklärlich sein Uebersprung zur Sehn-sucht nach einer Erleichterung des Lernens war. Er fiel nun, da es ihmnicht gelang, auf dem theologischen Felde Aufsehen zu erregen, auf daspädagogische, und dieser Schritt war von einer Folge, die man ganzunvorhergesehen nennen müßte, wenn dies nicht gerade in eine Zeit ge-fallen wäre, die für jede Neuerung plötzlich außerordentlich empfänglichward, und wenn nicht diese neuen Entwürfe sich breit auf dem Grundeder Empfindsamkeit und Menschenliebe niedergelassen hätten, den jetztgerade die Nation am fröhlichsten bebaute. Schon sehr frühe hatte Ba-sedow seine Gedanken über das Erziehungswesen. Ehe ec nach Soroekam, war er Hauslehrer im Holsteinischen, und dies war seine liebens-würdige Zeit. Er war damals bescheiden und ruhig, biegsam und em-pfänglich, er lehrte schon jetzt nach seinem später ausgebildeten Plane,spielend, praktisch, anwendend, vertraut und herablassend gegen seineZöglinge, was noch eine ganz ungewohnte Erscheinung war. Als Ma-gister schrieb er schon 1752 eine Abhandlung: inusüata el optima ju-veututis ei-uäienäae motlwäus. Und in der praktischen Philosophiesprach er schon in den Kapiteln von der Erziehung in Sätzen, die Geliert