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5 (1853) Mit einem vollständigen Register über alle fünf Bände
Entstehung
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Zean Paul.

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zum Meisterstück unter allen deutschen Romanen hinarbeitetc, ja zu vielmehr: denn Jean Paul verschmähte unter die Masse der Romanschreibergestellt zu werden, undcubrieirte seine Werke in das Gebiet des Epi-kers," wo der Roman allerdings, aber als Ausartung, steht. Der Heldversucht sich im unklaren Drange mit seinen Idealen an der Welt; er istein saftvoller Feuergeist, der an Alles Riesenmaß anlegt; der sich intausend Fehlgriffe des Willens und Irrungen des Geistes verliert, mitunersetzlicher Verschwendung von Herz und Gehirn." Schade, daß fürdiese Irrungen gleich von vorn herein zu viel Partei genommen wird.ES ist gewiß nichts Heiligeres und Reineres, als alle ersten stürmischenRegungen der edeln Jugend, unsere erste Freundschaft, Liebe, Strebennach Wahrheit, unser erstes Gefühl für Natur und ideale Ausmalungder Welt; aber auch nichts so erschlaffend und matt, wenn man dabeiauch nur mit entschiedener und ausschließlicher Vorliebe auf diese Regun-gen der Jugendzeit rückblickend gleichsam dabei verharrt. Den Heldendurchknetet nun im Verlaufe der Geschichte das Unglück; er wird mitseiner ertravaganten Liebe von dem Vater abgestoßen, er verschwendet siean einen unwürdigen Freund, an eine Geliebte, die nicht auf dieser Erdeweilen konnte; jetzt scheint sich aus dem träumenden Hinleben ein Sinnfür das handelnde regen zu wollen: Albano will den gallischen Frei-heitskrieg mitmachen; aber dies gilt für neue Ueberspannung, von derihn die Titanide Linda abhält, eine neue Liebe, die aufs neue zerstörtwird, zuletzt ist ihm wie Meistern ein Weib Ersatz, das man nicht rechtkennen lernt, und da er von Träumen und Kriegen erlöst ist, erhält er diemittlere Sphäre des Regierens" zu seinem Berufe; ein schlimmer Trostfür die Menschen anderer Stände, die wohl eher als geborene Fürsten inder Jugend zu dem Geschlecht der Titanen gehören,deren Vater derHimmel, deren Mutter nur die Erde ist, die bei dem Tode des Vatersschwer ihre Waisen ernähren kann." Albano ringt sich durch unter alldenen, die um ihn her dem Schicksal zum Opfer fallen, dieMilchstraßeder Unendlichkeit und den Regenbogen der Phantasie zum Bogen ihrerHand gebrauchen wollten," obgleich in ihm derselbe Schaum des Ucbcr-maßes die Klarheit überzog. An dem Ende des Buchs steht nackt dieherrliche Lehre, die von dem Buche selbst, und der ganzen Schriftstcllerci,und dem ganzen Leben Jean Paul's eigentlich Lügen gestraft wird: daßnur Thatcn dem Leben Stärke geben und nur Maß ihm Reiz! Die Liebedes Autors, wie bestimmt er auch sagte, daß er im Titan gegen die tita-nische Natur ankämpfte, ruht auf diesen Titaniden, er reißt unfern An-theil zu ihnen hin, und indem er dann den Akt der kalten Gerechtigkeit

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