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5 (1853) Mit einem vollständigen Register über alle fünf Bände
Entstehung
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Jean Paul.

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erreichen sollte, noch gesteigert zu haben; und dennoch ging sie bei ihmnur ans einen ungemein gesteigerten Realismus hinaus. Er suchte sie imGebiete der Moral und der Geschichte, er suchte sie im Leben, unfähig,sich an den reinen Gebilden einer unabhängigen Phantasie zu freuen.Er schien zu den Lesern zu gehören, von denen er einmal sagt, sie sähendie Dichter wie ätherische Gebilde an und begriffen nicht, wie sie nureinen Schnitt Schinken und ein Glas Bier gebrauchen könnten. Beipersönlicher Begegnung jener Männer in Weimar (1706) klagte er daherüber getäuschte Ideale, weil sie nicht wie Er die Poesie und Begeisterungmit sich zur Schau trugen: er fand Göthe'n kalt für alle Sachen undMenschen, einsilbig, einen Gott im Palaste, und Schiller'» felsig, vollEcken, voll scharfer schneidender Kräfte, aber ohne Liebes; er empfingdafür die Huldigungen der Frau von Krüdener, Kanne'ö und Kosegar-ten's. Und dennoch, wer ihn seiner vielen phantastischen Bewundererund Grillen wegen ans der Seite der Lavater und aller Schwärmer jenerZeit suchen würde, die die unmittelbaren Kräfte des Geistes beschworen,den würde seine Vieldeutigkett wieder irre führen, denn er war in reli-giösen Dingen und in allen, um die des Menschen unbefriedigte Neu-gierde sich hindrängt, ein nüchterner Urtheiler; ein Gegner Nieolai'sund der Nieolaiten in ästhetischer Hinsicht, in rationellen Sachen einAnhänger der Aufklärung, und daher mit der vossischen Familie befreun-det. So täuschte er sich denn auch nicht über jene Ueberreizung seinerPhantasie, die in den bisher genannten Werken sichtbar war; er wardamals stets darauf aus, sich kälter zu machen, und aus dieser Stim-mung, sagen die Herausgeber seiner biographischen Notizen, ging derQ. Firlein hervor. Wie aus der unsichtbaren Loge Elemente in denHesperus übergegangen sind, so schildert der Firlein ein vergnügtesSchulmanns- und Pfarrleben, das wesentliche Züge aus der Idylle vomSchulmeisterlein Wuz entlehnt. Aber merkt man dieser vergnüglichenSchilderung des Kleinlebens nicht doch an, daß dem Autor, wie er esoben selbst schildert, nicht recht Ernst ist um die Freude an diesen Lerchen-nestern? Dies scheint das Leben des Armenadvokaten Siebcukäs(1795) noch deutlicher zu verrathen, das sich eben in dieser niederenSphäre bewegt, und sich in der Wendung der Geschichte auch wiederherausbewegt; das in den Kreis der oberen Stände hinüberblickt, wo

56) Ihnen umgekehrt erschien erwie aus dem Mond gefallen, voll herzlichgute» Willens, die Dinge zu sehen, nur nicht mit dem Organe, mit dem mausieht" !