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5 (1853) Mit einem vollständigen Register über alle fünf Bände
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Humoristische Romane.

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z. B. seine Geschichte ganz anders geworden sein würde, wenn er nichtdie Gewohnheit gehabt hätte, den Hnt mit der linken Hand abzuziehen.Ueberall wird zu seinen Eigenheiten und Aufführungen das geheimeUhrwerk ausgesucht. Er entflieht schon als Knabe seinen Aeltern, undnun liegt die Welt der piearischcn Romane vor ihm,Kaiser, König,Nobile, Gelehrter, Schuhflicker, Küchenjunge, Alles kann unser Mit-spieler werden". Wir übergehen das Thatsächliche und Abenteuerlichewie das Philosophische, und fassen nur das Ende ins Auge. Der Heldkommt unter andern Schicksalen zu einem Herrn, bei dem er seine Be-hauptung: unsere Glückseligkeit sei in uns bewähren soll an einerSchüssel voll Eicheln. Er verzehrt sie, Herr und Frau finden Gefallenan seiner Sonderbarkeit, und er selber auch. Dies war der Zeitpunkt,wo seiner Ehrbegierde, die bei seiner Organisation ganz wo anders lie-gen mußte als bei gesunden Menschen, ein Ziel gesetzt ward. Ein kleinerunbemerkter Umstand thut dies meistens in nnserm Leben. Eine Kleinig-keit weift unserer Ehrlicbe ihren Lieblingsgegenstand an. Dies sei derUrsprung aller seltsamen Charaktere, die wir bewundern oder belachen;wer sie erklären soll, müßte ihre geheimsten und kleinsten Begebenheitenund die feinsten Wirkungen derselben kennen. Noch ward man in jenemHause nnsers Sonderlings satt, er war weggewiesen, aber jetzt war seinfühlloses Temperament schon empfindlich und reizbar geworden. Einneuer Umgang gibt zur Empfindlichkeit Ehrbegierde und Ruhmsuchthinzu, es gehörte nur ein warmer Sonnenstrahl dazu, um sie fruchtbarzu machen. Wieder eine andere Gesellschaft, und er empfängt die Ideevon einem angenehmen Wege zum unmittelbaren Glücke in städtischenKreisen. DaS Bewußtsein erwacht in ihm, daß ihm bisher nur Besonder-heiten Beifall geschafft, und daß er seiner Person nach auf diesem Wegesein Glück suchen müsse. Nun fehlt nur noch der letzte Anstoß des Schick-sals, auf welche gewisse Art von Besonderheiten es ihn leiten will; esist ungewiß, ob er ein Marktschreier, Seiltänzer, Paradorer Philosoph,Staatsmann u. s. w. werden wird, aber ein Sonderling wird er gewiß. Hier bricht die Erzählung ab, die Wezel'n ganz unter die sternischenNachahmer zu setzen scheint. Doch brechen hier und da die Züge hervor,die ihn den Genialitäten mehr angehörig zeigen, denen man sonst ansdieser Seite entgegen ist. Wezel theilt mit den Humoristen die Abneigunggegen die Empfindsamkeit; er richtete später ganze Werke, wie seineWilhelmine und Hermann und Ulrike, gegen diesen überspannten Seelcn-zustand und die butterweichen Seelen und Tollhäusler, die ihn in Ro-manen verbreiten. Er will den Roman nur mit Scenen des wahren