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5 (1853) Mit einem vollständigen Register über alle fünf Bände
Entstehung
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Humoristische Romane.

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Ganzen zu streben. Bei ihnen war daher die Betrachtung der gegebenenWelt, in die ste sich gesetzt sahen, und der Gegensatz, in den sic sich selbstzu ihr setzten, immer aus Einem ganzen Gusse. Sie warfen ihr daseigene Selbst mit allen seinen Eigenheiten eigensinnig entgegen; sicstellten sich aus ihr, die ihr entschiedenes Mißfallen erregte, heraus,nicht ohne die italienischen Wünsche, sie aus ihren Angeln heben zukönnen; sie bildeten sich, der verworfenen Welt zum Trotze, schöpferischin ihrem Innern eine eigene bessere Welt aus, und trugen deren Bildin ihre Schriften und Dichtungen, deren Gesetze in ihre Sitten und ihrLeben über. Wer gefaßt genug war, bei dem crsteren Versuche stehen zubleiben, sich mit der eingebildeten Welt der Phantasie zu begnügen, undin ihr Trost zu suchen über die mangelhaften Zustände des äußerenLebensader kam noch so leidlich durch; tragischer war der Ausgang jenesanderen Bestrebens, Wirklichkeit und Ideal zu versöhnen, nach den For-derungen dieses jene crstere umgcstalten zu wollen. Die Starkgeisterei inallen ihren Eigenschaften war sowohl Quelle als Ergcbniß eines solcheneitlen tantalischen Ringens, aus dem sich keine andere als eine tragischeDichtung entwickeln, und, wo die innere Erleuchtung über dies dunkleBestreben ausblieb, keine andern als tragische Lebensschicksale gestaltenkonnten.

Es gibt eine andere Art, sich der Wirklichkeit gegenüber zu stellen,indem man sich nicht aus ihr heraus, sondern mitten in sie hineinstellt,ohne sich ihr übrigens, wie der Geschichtschreiber, gleichzustellen, ohnedaher den poetischen Grund und Boden zu verlassen, ohne ein Weitereszu wagen, als nur diese beiden Gebiete einander zu nähern. Man darfnur die kälteren Gaben des gealterten Geistes zu dem Schwünge derPhantasie hinzunehmen, über dem Bilde der möglichen Dinge die Er-wägung und Betrachtung der bestehenden nur nicht ganz außer Achtlassen. Wir meinen nicht jene Art der Betrachtung, die sich völlig aufdiesen Standpunkt der verständigen Erkenntniß herüberstellt, bis auf dieHöhe, wo sie zur vernünftigen Uebersicht wird: sobald der Beobachterso weit cmporklimmt, das Ganze der Wirklichkeit umspannt, Nothwcn-digkeit und Vernünftigkeit überall in ihr herrschen sieht, und aus demPrineip einer besten Welt die schlechteste Gegenwart zu erklären wagt,so ist er im Gebiete der ächten Geschichte und verliert den Anspruch aufden Namen deö Dichters. Jener Betrachter, den wir charakterisiren unddem starkgeistigen cntgegcnstellcn wollen, wird, weil wir widersprechendeGeisteskräfte, Phantasie und Verstand, in ihm vereinigt thätig sehenwollen, nie ein wahrer Dichter werden können, und muß nie ein wahrer

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