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Überrest der Garnison angegriffen und theils niedergemacht, theils gefangen wurde.Davidovich erhielt das Ritterkreuz, im Jahre 1780 den Freiherrnstand, undwurde im November 1781 zum Oberst-Lieutenant befördert und zu Anton Eszter-hazy-Infanterie Nr. 34 eingetheilt. Schon am 8. November 1783 erfolgte seineErnennung zum Obersten im Peterwardeiner Regimente, und der Türkenkrieg gabihm Anlass zu manchen erfolgreichen Verwendungen; so stimmte er am 24. April1788 den Connnandanten von Schabacz zur Übergabe dieser Festung und erhieltdas Commando derselben; im folgenden Jahre unternahm er eine Expedition nachLipniza in Serbien und trieb grosse Requisitionen ein. Am 16. Jänner 1790 zumGeneral-Major befördert, wohnte er als Brigadier dem Feldzuge in den Niederlanden,dann in Italien bei und erhielt mit der Beförderung zum Feldmarschall-Lieutenant(4. März 1796) ein Armeecorps, welches sich inTirol und an der Etsch concentrirte.
Als Feldmarschall Wurms er im Juli aus dieser Provinz aufbrach um Mantuazu befreien, bestimmte er den Feldmarschall-Lieutenant Davidovich mit 20,000Mann zur Deckung der Grenzen von Tirol und Vorarlberg. Die Gefechte an derEtsch und Brenta in den ersten Tagen des Septembers fielen unglücklich aus,Wurms er warf sich nach Mantua und die entkommenen Truppen wurden theilsdem Feldmarschall-Lieutenant Quosdanovich in Friaul, theils Davidovichin Südtirol zugewiesen. Aussergewöhnliche Rüstungen brachten beide Corps, überwelche Feldzeugmeister Al vintzy jetzt das Commando erhalten hatte, auf 50,000Mann. Es galt einen neuen Versuch Mantua zu entsetzen. Während Alvintzyam 22. October von Görz aufbrach, den Tagliamento und die Piave passirte undB o naparte am 6. November beiBassano undFontaniva schlug, hatte Da viel ovichdie vor Trient stehende französische Division V aub ois in den Gefechten im Etsch-tliale vom 2. bis 7. November bei Wälsch-Michael, Cembra, Segonzano, Trient undCaliano geschlagen und auf denMontebaldo in die Stellungen bei Ferrara, Madonnadella Corona und Rivoli geworfen, wo sie von Bonaparte aufgenommen wurde.Davidovich sollte nun in beschleunigten Märschen gegen Verona rücken, umAlvintzy, welcher die französische Hauptmacht bei Caldiero am 12. Novemberbesiegte, die Hand zu bieten. Hindernisse mancher Art verzögerten dies; als erV aub ois am 17. in der Stellung bei Rivoli erneuert schlug und auf Pastrengovorging, war Alvintzy in Folge des Treffens von Arcole bereits zurückgegangenund Bonaparte konnte dem bedrängten V aubois mit den Divisionen Augereau undMassena zu Hülfe eilen. Davidovich zog sich am 20. nach Rivoli zurück, wurdeT ags darauf, ehe Alvintzy ihn erreichen konnte, von Bonaparte geschlagen undmusste in das Etschthal nach Ala und Peri weichen. Sein Corps, durch unaufhör-liche Gefechte in Athem gehalten, erlitt namhafte Verluste, ohne dass es möglichwurde, den beabsichtigten Zweck auf Mantua zu erreichen.
Im Jahre 1805 commandirtc Davidovich den linken Flügel der Armee inItalien; an der Schlacht von Caldiero nahm er keinen unmittelbaren Antheil, da