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streitig zu machen, ohne sich zu einer Schlacht zwingen zu lassen,dagegen die erste Gelegenheit zu ergreifen, seine in zwei Armeengetheilten Trupp en zu vereinigen, und si ch dann mit Üb erleg enheitoder wenigstens mit verhältnissmässigen Kräften auf eines derbeiden feindlichen Heere zu werfen.“ Da nun diese beabsichtigte Ver-einigung der österreichischen Heere nur in der Nähe der Donau ausgeführt werdenkonnte, und überdies das rechte Ufer dieses Flusses festgehalten werden musste,um die Verbindung mit Italien nicht zu verlieren, so ging der Erzherzog nach denGefechten bei Kannstadt und Esslingen bis Böhmenkirch zurück, von wo dassächsische Corps nach Würzburg abzurücken beordert wurde, da es nach einemBefehle des Kurfürsten an den ferneren Operationen des Erzherzogs nicht mehrTheil nehmen, sondern an die eigene Landesgrenze zurückkehren sollte; eineWeisung, welcher der sächsische General Lindt unverzüglich nachkam. Der Erz-herzog hatte nach dem Abgänge dieser Truppen nur mehr 14,000 Mann Infanterieund 11,000 Mann Cavallerie zur Verfügung. Glücklicherweise zögerte sein vor-sichtiger Gegner, mit seinen in den Gebirgspässen vereinzelten Colonnen liervor-zubreclien. Erzherzog Karl ging nach Neresheim zurück und bezog am 8. Augustdie Stellung bei Mädingen, wo er War tensleben’s Annäherung erwarten wollte,dem er den Rückzug längs der Regnitz über Nürnberg dringend anempfohlenhatte. Dieser General hatte durch die Capitulation von Frankfurt (14. Juli)eine achtundvierzigstündige Frist gewonnen, sich dadurch der feindlichen Ver-folgung entzogen und Würzburg erreicht. Statt aber hier die weit ausgedehnteLinie seines Gegners durch einen raschen Angriff zu durchbrechen, oder sich überNürnberg dem Erzherzoge zu nähern, hielt er es für zweckmässiger, über Zcil nachBamberg zurückzuweichen, wo er am 11. August anlangte. Der Erzherzog sahsich nun genöthigt, die mit Wartensleben gewünschte Vereinigung selbst anzu-streben. Er schlug am 11. August die Schlacht von Neresheim, in welcherder feindliche linke Flügel vollkommen geschlagen wurde, zog sich am 12. zurückund ging am 13. bei Donauwörth auf das rechte Donauufer. Hier liess er zurVertheidigung des Lech den Generalen Latour mit 26 Bataillonen und 46 Schwa-dronen, und brach am 15. August mit 28,000Mann (28 Bataillonen und 56 Schwa-dronen) von Nordheim nach Neuburg und Ingolstadt an die Altmühl auf. DaMoreau noch immer unbeweglich auf dem Schlachtfelde vonNeresheim stand, undJourdan die Verbindung mit der Rh ein- und Mosel-Armee aufzusuchen unterliess,so blieben die Bewegungen des Erzherzogs längere Zeit unbemerkt. Dagegen warWartensleben, bei dem die Deckung Böhmens zur fixenldee geworden, bereitshinter die Naab zurückgewichen. Der Erzherzog überschritt am 17. die Donau beiIngolstadt und Neuburg, warf die Division Bernadotte am 22. August beiTemingen und am 23. bei Neumarkt, und vereinigte sich in der siegreichenSchlacht bei Amberg mit Wartensleb en. Er liess die sich über