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Die Verbündeten vertheidigten in den folgenden Wochen ihre Linie gegen Jordan’s unge-stüme Angriffe. Der österreichische General Ivray nahm Marcliiennes , Oberst Baron SalisPopperingen. Im December bezogen die Verbündeten theils in Frankreich, theils in den NiederlandenWinterquartiere.
Am Oberrhein siegte der Herzog von Braunschweig bei Pirmansenz über Moreaux(nicht Jean Victor Moreau); der General der Cavallerie Graf Wurms er eroberte den einenTheil des Bien-Waldes, erstürmte die Woissenburger und Lauterburger Linien (am 13. October),und drang bis Hagenau vor, welches die Preussen blockirten. Der Herzog von Braunschweigführte das preussische Heer in die Stellung bei Kaiserslautern. Die republikanischen GeneralePichegru und später Hoclxe wendeten sich nun gegen die Österreicher, welche, durch die fort-währenden Kämpfe erschöpft, von Letzterem bei Freschweiler überwältigt wurden. Wurmserzog sich, von Pichegru verfolgt, bei Philipipsburg und Mannheim über den Rhein, und sprengtedie Werke des Forts Louis.
Die Preussen wichen hinter die Nahe und Selz, und bezogen auf dem linken, die Österreicherauf dem rechten Rheinufer Winterquartiere.
Pichegru überwinterte hinter der Queich, Idoche an der Saar.
In Italien hielt Feldzeugmeister D e Vins mit 8000 Mann (österreichische und sardinisclieTruppen) die Pässe der Alpen besetzt. Seine Vorpostenlinie lief vom Mont blanc über die west-lichen Alpen bis an die See. Drei Corps standen bei Aosta, Susa und Saluzzo, die Reserve beiTurin.
Die französischen Truppen lagerten unter General Biron am Var. Sie schlugen sich imMonat Juni in der Grafschaft Nizza mit einigem Erfolge; am Ende dieses Monats aber gegen denösterreichischen Feldmarschall-Lieutenant Graf S trassoldo bei Demonte ohne Entscheidung. DiePostengefechte in den Alpen währten bis zur Mitte August.
Da der Convent einen grossen Theil der Alpen-Armee zur Bekämpfung der südlichen undwestlichen Departements abberufen hatte, so rückte der Herzog von Montferrat im August nachSavoyen vor, wich aber Anfangs September vor dem französischen General Kellermann auf denKammder Alpen zurück.
In der Grafschaft Nizza wurden die Franzosen im September von D e Vins und Feldmarschall-Lieutenant Colli bis nach Sospello verdrängt. De Vins übersetzte den Var (Mitte October) undhieltsich in der Provence, bis ihn Mangel an Proviant und rauhes Wetter zum Rückzuge nach Piemontnöthigten (Mitte November).
Am 16. October fiel das Haupt der Ivöniginn von Frankreich. Robespierre folgte ihr im Juli1794 auf dem Schaffote. Die Sehreckensregierung endigte mit seinem Tode.
Bei Beginn des dritten Feldzuges 1794 beunruhigten viele Vorpostengefechte undÜberfälle die Linie der Verbündeten in den Niederlanden. Sie zogen schon im Februar ihreTruppen enger zusammen. Die Österreicher bildeten vier Corps :
Feldmarsekall-Lieutenant B eauli eu in der Provinz Luxemburg.
Feldzeugmeister Fürst Hohenlohe zwischen Bavay und Bettignies.
Feldmarschall Prinz Coburg mit der Hauptarmee zwischen Quievrain, Valenciennes undIe Quesnoy.
Feldzeugmeister Graf Clerfayt bei Tournay.