Dienste dem Vatcrlandc anzubieten, und wurde bei jener Truppe verwendet.Fabri starb, wie er cs gewünscht, im Dienste seines Monarchen am 9. October1809 zu Moor in Ungarn, den Ruf eines persönlich tapferen Soldaten hinterlassend.
BAILLET de Latour, Maximilian Graf, Feldmarschall-Lieutcnant, fürwesentliche Verdienste gegen die niederländischen Insurgenten; wurde 1794 0 om-mandcur und 1796 Grosskreuz (s. d.).
COETI, C ä s a r Marquis, General-Major, abstammend von einer lombardischenPatricier-Familie, war zuPavia im Jahre 1740 geboren. ImDecombor 1757 trat Cor tials Volontär bei dem Infanterie-Regimente Botta ein, wohnte den Schlachten beiIlochkirch und Torgau bei und rückte im Laufe dieses Krieges zum Hauptmann vor.Im Jahre 1770 wurde Corti Major und vor Ausbruch dos bayerischen Erbfolge-krieges Oberst-Lieutenant bei Ulrich Kinsky-Infanterie. In diesem Kriege be-fehligte er ein Grenadier-Bataillon. Besondere Gelegenheit zur Auszeichnung gabihm der Feldzug gegen die Rebellen in den Niederlanden, wohin ihm 1790 alsGeneral-Major dieBestimmung führte. Corti commandirlo an der Maas den linkenFlügel der kaiserlichen Truppen und hatte in allen vorgefallenen Gefechten mitden Insurgenten, am 24. Mai bei Mirewart, am 10. und 17. Juni, dann am 31.August und 10. September bei Anserreme, insbesondere aber am 22. desselbenMonats boiFalmagne und Falmiguole, wo 6000Insurgenten mit 11 Kanonennach hartnäckigem Kampfe von dem Regimente Murray, 2 Compagnien Württem-berg, 2 Schwadronen Dragoner und 4 Kanonen mit einem Verluste von 600Todtcnund 8 Kanonen in die Flucht geschlagen wurden, und unmittelbar darnach beiBl emont durch seine guten Dispositionen und standhafte Ausdauer sich so unzwei-felhafte Verdienste erworben, dass ihm als Anerkennung das Ritterkreuz zuThcil wurde.
Dieser entschlossene General war übrigens rastlos bemüht, die aufgeregtenGcmüther zu beschwichtigen und versöhnend einzugreifen, was ihm zum grösstenTheile gelang und ganz gelungen sein würde, wenn sein Ableben (Corti starb am5. Jänner 1792) nicht zu früh erfolgt wäre.
ITOEZIIEIM, Philipp Karl Freiherr, Oberst, einer uralten ständischenFamilie des Herzogthums Luxemburg entsprossen, war zuKohlbacli 1742 geboren.In einem Alter von 14 Jahren trat er als Gemeiner in das damalige 11. (das heutige 7.)Dragoner-Regiment ein, und that als Lieutenant in der Schlacht bei Kollin, wodas Regiment das noch bestehende Vorrecht erhielt, vom Obersten bis zumGemeinen abwärts keinen Schnurrbart zu tragen, bei Erstürmung einer feind-lichen Batterie wahre Wunder der Tapferkeit. Nach dem siebenjährigen Kriegewurde Pforzheim als Oberlieutenant zu Savoyen - Dragoner übersetzt, wo er