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1 (1857)
Entstehung
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Voith erhielt das Ritterkreuz und wurde zum Oberlieutenant befördert.Im Sommer 1789 commandirte er in der Redoute von Uj-Palanka 24 Geschütze,rückte 1790 zum Hauptmann vor und wurde in den Freiherrnstand erhoben.

Er trat am 16. März 1802 mit Majors-Charakter in Pension und starb zuWien am 22. März 1831.

HlLLEß, Johann von, Oberst-Lieutenant vom Kreuzer Gronz-Regimento, beiNovi; wurde im Jahre 1809 Commandeur (s. d.).

CEKRINI de Monte Varchi, Joseph, Feldmarscliall-Lieutcnant, einer floren-tinischen Patricier-Familic entsprossen, war zu Raab im Jahre 1743 geboren undin der Ingenieur-Akademie erzogen. Sein Vater hatte 42 Jahre dem Staate gedientund starb als Oberst und Commandant des Spielberges. Der junge Ccrrini wurdeim achtzohntenLebensjahreQua-Cadet im Ingenieur-Corps. Daselbst rückte er 1774zum Oberlieutenant, im Juni 1782 zum Hauptmanne vor, und zeichnete sich imAugust 1788 bei der Beschiessung und Eroberung von Dubicza, deren Leitunger freiwillig nach Erkrankung oder Verwundung sämmtlicher Ingenicur-Officiereübernommen hatte, vorzüglich aus; auch leitete er bei der Belagerung von Noviden Bau der Verbindungsgräben und der Parallelen. Hier hatte Cerr in i im Angesichtedes Feindes, welcher unsere Stellung täglich beschoss, das Fort Levernitza und anderevorthcilhafte Werke gebaut und den Oberst-Lieutenant IIi 11 e r (s. d.) vom WarasdinerKreuzer Grenz-Regimente, welcher öfter nur ein einziges Bataillon zur Verfügunghatte, in den Stand gesetzt die sehr ausgedehnte Stellung gegen die häufigen feind-lichen Ausfälle zu behaupten. Überhaupt war der ganze Entwurf zur Belagerungvon N ovi Cerrinis Werk, welches von dem Oberst-Lieutenant Chevalier dArnalvollkommen genehmigt und nach der Hand auch ausgeführt wurde. In der Nachtvom 6. auf den 7. September hatte Cerrini auf dem Michinovacz, in der Stellungdes Generalen Sclimakers, eine grosse Redoute tracirt, sogleich zu bauen begon-nen und am folgenden Morgen den Bau zweier anderer Redouten angegeben. Am7. SeiDtember befand sich Cerrini bei dem zweiten Übergang oberhalb Novi, beiSztergae, und tracirte unter dem stärksten feindlichen Geschützfeuer in Gegenwartdes Feldmarschalls Baron Loudon die auf der Höhe Reilichevobcrdo und Jabloniczazur Stellung nöthig befundenen Redouten, welche er in der Nacht und dem darauffolgenden Tage mit denVerhauen zu Stande brachte. Während der dreiundzwanzigTage, welche dieBelagerung in Anspruchnahm, war er, einigcTage abgerechnet, uner-müdetthätig und hatte sich am 21. September mit den anderen Officieren des Ingenieur-Corps freiwillig zumSturme angetragen und denselben auch,immer bereit dasLogementauf der Bresche zu errichten, bis an das Ende mit entschiedener Bravour und Todes-verachtung mitgemacht. Eine eben so gefahrvolle Unternehmung war die durchCerrini ausgeführte Krönung des bedeckten Weges derFostung und dicErbauung