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1 (1857)
Entstehung
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denFrcilierrnstand erhobenen Geschlechte stammend, war zu Studenitz 1733 geboren.Im zwanzigsten Lebensjahre trat er als Cornet in das Kürassier-Regiment Br etlacli,kam bei Errichtung des Chevauxlegers-Regiments Fürst Löwenstein (im Februar1758) als Hauptmann in dasselbe und war bei allen jenen Unternehmungen imsiebenjährigen Kriege thätig, welche das Regiment so berühmt gemacht haben.Namentlich machte sich Leveneur bei Landshut und Liegnitz sehr verdient,und wurde zum Major befördert. Bei eingetretenem Frieden erhielt Leveneurdie Eintheilung in das Dragoner-Regiment Hessen-Darmstadt (Nr. 4), avo er 1773zum Obersten vorrückte. Im bayerischen Erbfolgekriege hatte er den Posten vonZuckmantel mit 2 Bataillonen Langlois, 1 Bataillon des banatischenFreicorps,1 Division Karlstädter, 2 Divisionen Deutschmeister, 5 Schwadronen Darmstadt-Dragoner und 2 SchwadronenWarasdiner Husaren, dann 18 Geschützen besetzt.Dieser Posten bedrohte Neisseund die dortige Gegend und erschwerte die Verbin-dungen der prcussischen Corps zu Jägerndorf und Troppau mit jener Festung. Eslag dem Könige sehr daran Meister desselben zu werden, und er ertheilte demGeneral-Lieutenant Wunsch Befehl, aus dem Glatzischen dahin vorzurücken.Am 10. Jänner 1779 brach Wunsch mit 16 Bataillonen, einigen hundert Reiternund 50 Kanonen auf und setzte sich am 14. gegen Zuckmantel in BeAvegung.Leveneur hatte seine Truppen theils auf dem Rochusberge, tlicils links von Zuck-mantel postht, avo sie drei mit Kanonen und Truppen besetzte Schanzen hatten.Die Cav rie stand am Fusse des Berges; eine heftige Kanonade vertrieb dieseund aum die an den Wäldern postirte leichte Infanterie, welche sich nun mit denTruppen auf dem Berge aufstellten. Die Preussen drangen in die Vorstadt ein,errichteten dort Batterien und beschossen die erAvähnten drei Schanzen so heftig,dass Leveneur sich auf die Bischofkuppe, den höchsten Theil des Berges, zurück-ziehen musste. Eine preussische Colonnc unter dem General Lengerfeld suchtedie rechte Flanke zu umgehen und den Berg zu ersteigen, dann sollte die zAveiteColonne, Avclche General-Lieutenant Wunsch selbst führte, in der Front angreifen.Alle Anstrengungen der ersten Colonne durch denWald zu dringen waren ver-gebens undsiemusste endlich mit grossemVerluste nach den Hausigborgen und späternach Kunzendorf zurückkehren. Der General-Lieutenant Wunsch stand daherimmer unthätig neben der Stadt; er hielt vier Stunden das österreichische Kano-nenfeuer aus und rctirirte Abends, nachdem Lengerfeld seinen Rückzug bewerk-stelligt hatte, über Kunzendorf nach Ziegenhals. DerVerlust der Preussen betrugüber 500 Mann, indess Leveneur nur 17 Mann verloren hatte. Für diesen stand-haften und tapferen Widerstand erhielt Leveneur das Ritter kreuz und rücktezum General-Major vor. Im Jahre 1783 verlieh ihm der Kaiser dasselbe Regiment,dem er als Oberst Amrgestanden. Im Türkenkriege commandirte er unter Coburgeine Cavallerie-Brigade und nahm thätigen Antheil an den Schlachten bei Folcschanund Martinestje. Seine Verdienste bei dieser Gelegenheit wurden mit der im Mai