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1 (1857)
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Tn dieser Promotion ernannte der Grossmeister auch Allerhöchst seinen Bruder, den Grossherzog von Toscana,Erzherzog Leopold, nachmaligen Kaiser, zum Grosskreuz und wurde demselben diese Nachricht milder Deoorationdurch den Feldmarschall-Lieutenaut Pürsten Kiusky nach Florenz überbrneht.

COMMAOTEÜKE.

ESZTERIIÄZY de Gal an tli a, Nikolaus Joseph Fürst, Feldmarschall, Ritterdes goldenen Yliesses, Capitän der ungarischen Leibgarde, Inhaber des 33. Infan-terie-Regiments, wurde am 18. Dccember 1714 geboren. Im 30. Lebensjahre warder Fürst Oberst des Gyulayscken Husaren-Regiments und zeichnete sich beiStriegau undTrautenau, dann in den Niederlanden sehr vortbeilbaft aus. Im Jahre1746 wohnte er demCongresse in Dresden als Gesandter bei und rückte 1747 zumGeneral-Major vor. Nach Wien berufen, wurde ihm in demselben Jahre der Auftragzu Theil, ein Excrcir-Reglement für die Husaren auszuarbeiten.

In der Schlacht beiKollin befehligte Esz terhazy eine Infanterie-Brigade.Mit dieser griff er den Feind mit gefälltem Bajonet an und brachte ihn zumWeichen, wobei er drei Pferde unter dem Leibe verlor. Gegen das Ende derSchlacht ersah der Fürst, dass einige unserer Schwadronen vom Feinde geworfen,in seine rechte Flanke zurückwichen. Unverzüglich sprengte er auf sie zu; undsein Ansehen, das Vertrauen auf ihn und über Alles seine kurze aber hcldcnmüthigoAufforderung bewogen sie neuerdings dreimal nach einander in den Feind einzu-hauen, wodurch dieser endlich geworfen und zum Weichen gebracht und dergänzliche Sieg wesentlich befördert wurde. Der Fürst erhielt für diese That inder 1. PromotiondasKleinkr euz und auch dieFeldmarschall-Lieutenants-Würde.

In den folgenden Feldzügen wohnte Fürst Esz terhazy den meisten grossenUnternehmungen und Schlachten mit vielem Ruhme bei und zeichnete sich durchKriegserfahrenheit, Kenntniss, Bravour und Thätigkeit so sehr aus, dass er zurBelohnung seiner Verdienste hei Stiftung der Commandeurs -W ü r d e vom KaiserJ o s e p h aus eigenem Antriebe zum Commandeur ernannt wurde. Diesen Beweisenkaiserlicher Anerkennung folgte noch im Jahre 1768 die Erhebung zum Fekl-marschall, und einDiplom des grossen Kaisers vom 11. Juli 1783 verlieh die bishernur auf den Erstgeborenen oder Majoratsherrn beschränkte fürstliche Würde fortanallen männlichen und weiblichen Nachkommen des Fürsten Nikolaus. So hochschätzte der Monarch die aufopfernden Dienste des Fürsten, der seinem gnädigenKaiser kurze Zeit darauf im Tode nachfolgte.

Feldmarschall Fürst Nik olaus Eszterhazy verschied zu Wien am 28. Sep-tember 1790.

KlNSKY zu Chinitz undTettau, Franz Ulrich Fürst, Feldmarschall,Ritter des goldenen Vliesses, Inhaber des 36. Infanterie-Regiments, der einzigoSohn des böhmischen Grosskanzlers Grafen Philipp, war zu Zlonicz in Böhmen