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1 (1857)
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zum General - Major, während des Türkenkrieges zum Feldmarschall -Lieutenantvor, und hielt im Monat August 1792 die Höhen von Heiligenstein am Rhein mit11,200 Mann Infanterie und 1200 Reitern besetzt, um durch diese Stellung sowohldas grosse Magazin zu Speyer zu decken, als auch Landau und die Grenzen desElsasses zu beobachten, eine Aufgabe, die er ungeachtet der Überlegenheit des fran-zösischen Obergenerals Custine befriedigend löste. Im nächsten Jahre stand GrafErbach, welcher mittlerweile zum Reichs-General-Feldmarschall-Lieutenanterhoben worden war, unter dem Prinzen von Sachsen-Coburg in den Niederlanden,und zeichnete sich hei der Belagerung von Valenciennes und dem Sturme, der inder Nacht vom 25. auf den 26. Juli auf den bedeckten Weg und die vorliegendenWerke desselben angeordnet wurde, durch seine Tapferkeit und Umsicht besondersaus. In lohnender Anerkennung seiner Leistungen wurde ihm das 42. Linien-Infanterie-Regiment verliehen. Als nach dem Falle von Valenciennes zur Bela-gerung von le Quesnoy geschritten werden sollte, erhielt Feldmärscliall-LieutenantGraf Erbach die Weisung, den Feind aus dem Morl em er Walde zu vertreiben,und entledigte sich am 17. August dieses Auftrages mit dem glücklichsten Erfolge,obgleich die Franzosen die Eingänge des Waldes verschanzt und denselben ringsmit starken Verhauen umgeben hatten. Jour dans siegreiches Vorrücken an dicLysveranlasste den Herzog von York zu einer Bewegung gegen Menin. Feldmarschall-Lieutenant Graf Erbach, welcher die Vorhut führte, vereinigte sich am 15. Sep-tember vor dem genannten Orte mit den Truppen des Feldzeugmeisters Beaulieu,stürmte Menin und brachte der feindlichen Nachhut eine entschiedene Niederlagebei, in deren Folge Jourdan wieder bis hinter die Grenzen Frankreichs zurück-wich. Erbach hielt nun die Gegend von Menin mit 6000 Mann besetzt, musste aberam 22., von der feindlichen Übermacht angegriffen, gegen Courtray abziehen.

Im Feldzuge des Jahres 1794 stand Feldmarschall-Lieutenant Erbach amRhein, und kämpfte in den blutigen Gefechten, welche zu Ende Mai gegen D es aixbei Schifferstadt vorfielen. Er bemächtigte sich des Kohlhofes, überschritt ungeachtetdes heftigen Kartätschenfeuers den hoch angeschwollenen Rehbach, erstürmte diefeindlichen Verschanzungen an der Rehhütte und warf die Franzosen bis Speyerzurück, sah sich aber durch die rückgängige Bewegung des Generals Ilotzegleichfalls zum Rückzuge bis in die Stellung bei Oppersheim genöthigt. Als diePreussen am 13. Juli hinter den Speyerbach zurückgingen, und durch diesen Rück-zug die Verbindung mit dem österreichischen Heere gefährdeten, musste HerzogAlb ert von Sachsen-Teschen seinen Abzug nach Mannheim anordnen. Währenddieser Bewegung vom Feinde am 14. hei Schweigenheim hart gedrängt, hieltFeldmarschall-Lieutenant Graf Erbach mit dem rechten Flügel Desaixs unge-stümen Angriff lange auf, und zog sich dann, von der Umgehungscolonne desGeneralen St. Cyr in seiner rechten Flanke bedroht, in guter Ordnung nachSehifferstadt zurück, wo er die wiederholten, bis zum Abend fortgesetzten Angriffe