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Tage leichter, ja endlich eine Lust werden, so daßGottes unendliche Güte gegen jeden einzelnen Men-schen durch die absolut-gleiche Güte gegen alle Men-schen in Ansehung eines solchen gleichsam gar nichtmehr beschränkt wird, und Er ihn zur Erreichungseines höchsten Gutes nachdrücklicher unterstützen kann.Gottes Heiligkeit und Güte berechtigen zu dieser Be-hauptung. Hier begreifen wir, warum Gott will,daß wir uns in ein solches Verhältniß zu Ihm setzen,wo uns ein freiet, furchtloser, kindlicher Geist gegenIhn beseelt; wo wir den Vater in Ihm erblicken,vor Welchem wir uns zutraulich über Alles erklärenkönnen, was uns wichtig ist. Auch begreifen wir,warum Christus Sich das Gebet zu einer so heili-gen Angelegenheit machte, und besonders in Seinenschweren Stunden, und warum Stephanus und alleHelden des Christenthums zu demselben, als zu einemKraftmittel, ihre Zuflucht nahmen.
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