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zeugte Sohn Gottes, Welcher derselben Wesenheit istmit dem Vater und dem heiligen Geiste, Gebetser-hörung verheißt, wer mag dann hieran noch zweifeln!Wenn Er sogar, um uns durch Vertrauen gegen Sei-nen Vater aufzurichten und zu stärken, Seinen Va-ter, und was Sein Vater thut und gibt, einem irdi-schen Vater, und dem, was dieser thut und gibt,vergleicht: so ist das doch wol Zeugnisses genug, daßspccielle Gebetserhörungen, wenn auch unter denauch von der Kirche Christi geglaubten Einschrän-kungen, gehofft werden dürfen.
Auch die Apostel äußern sich gegen alle Christenohne Unterschied auf gleiche Art; z. B.:
Jacob. 1, 5 — 8 : „Fehlt es Jemanden unter
„euch an Weisheit, der bitte Gott darum, Welcher„Allen mildreich gibt und es nicht vorrücket, und sie„wird ihm gegeben werden. Er bitte aber mit Glau-„ben, ohne zu zweifeln: denn der Zwcifelmüthige ist„gleich der Meereswelle, die vom Winde bewegt und„hin und her getrieben wird. Ein solcher Mensch„bilde sich ja nicht ein, daß er etwas von dem Herrn„empfangen werde. Ein solcher Mensch wankenden„Sinnes ist unstät auf allen seinen Wegen."
Nach dem Contcxte will der Apostel sagen: Zujeder Zeit, besonders wenn man in's Gedränge kommt,ist die Weisheit unsere einzige Führerin. Mangeltsie uns, so wird Gott auf unsere Bitte, im Glau-ben, ohne Wankelmuth an Ihn gerichtet, sie unsreichlich geben.