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eine Stelle, die diese ganze Streitfrage entschei-den kann. Wer immer sein Weib entlaßt/außer wegen des Ehebruches, und eine an-dere heyrathet, bricht die Ehe, und werdie entlassene heyrathet, bricht sie auch.
Meister der Weisheit, scientifische Lehrer,Ihr, die ihr die ApokalypsiS verstehet! Sinddiese Worte klar ? — Warum quälet ihr euch,einer so deutlichen Stelle eine gezwungene Wen-dung zu geben ? Verdrehet ste, wie ihr wollt,leget ste aus, wie es euch gut dünkt: entwederist sie ohne allen Sinn und Verstand, und derheil. Geist hat geredet, ohne etwas dadurch sa-gen zu wollen: oder ein unglücklicher Mann darfsein ehebrecherisches Weib, eine unglückliche Frauihren ungetreuen Ehemann verlassen- und sichaufs neue verheurathen.
IV. Kapitel.
Einwurf aus der Autorität der
Päbste.
L^ch höre, was ihr saget. Pabst Gregori-us IX. hat es in seinen Dekretalen IV.B XIX. T. III. und IV. K. änderst ent-schied