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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
Entstehung
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Folge die Geseze beynahe aller andern Ritter-Gesellschaf-ten. Soviel auch die Fabel hier eingemischt hat, isi dochimmer etwas Wahres darin». König A rnr oder auchArtus, Vater der schönen Gcnicvra, von welcher der sie-bente Gesang A.riostS handelt, hoftte in Lramclot, undwar Großmeister des Ordens. Merlin, der Sohn einerweisen Jungfrau und ein Erzzaubcrer, war der Stifter die-ser Gesellschaft. Er verfertigte zu Larduel eine runde Ta-fel. Unter den Stühlen waren dreyzehcn, zu Ehren derdrcyzehn Apostel, und zwar mußten es Ritter von erkann-tem Werth und erprobter, durch allgemeinen Ruf bestätig-ter Tapferkeit seyn. Der drcyzchnte Stuhl stellte den Ver-räth» JudaS vor, und blieb allezeit ledig. Man nannteihn den gefährlichen Siz, seitdem ein verwegener Saraceni-scher Ritter, der sich erfrecht hatte, darauf zu sizcn, vonder Erde, die sich unter seinem Stuhl aufthat, verschlun-gen worden war. Die Ritter der Tafelrunde trugen keineäußerliche Kennzeichen ihres Ordens. Die Glorie ihrerThaten war hinreichend genug, sie auszuzeichnen; über-dies; war jeder an feinem Dcukspruch kenntlich. Merlinselbst verfaßte die Gcscze des Ordens. Noch bis auf denheutigen Tag, zeigt man den Reifenden die Hole Merlins,in welcher, lange nach seinem Tode, die Slimme desselbennoch soll geweiffagt haben.

Turniere waren in der Folge der Zeit, die vornehmstenritterlichen Uebungen. Wir wollen uns aber mit unnothi-ger Untersuchung ihres Ursprungs, den wir jedoch für Go-thisch halten, nicht aufhalten, auch die Erfindung dieser Rit-tcrspiele keinem Volk streitig machen, sondern nur so vieldavon bemerken, daß sie die Franzosen dem Gottfried vonPrcuillp zuschreiben, der zu Amwestpen lobt' gctödtctworden; und die Deutschen diese Ehre dem Deutschen. Fein»

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