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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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Rcchtschassenheit und von; Gehorsam zu entwikeln; die Aus-sichten dcS Geistes zu erweitern, und so die TriebfederndcS Hcrzcnö zu veredeln. Sie wird durchaus bemühet seyn,zu verhüten, daß nicht üble Gewohnheiten ihre Herrschaftgründen, und schädliche Vornrtheile sich des Verstandes be-mächtigen ; sie wird endlich auch zu einer nüzlichen Thätig-keit zu gewöhnen suchen.

Zwar nicht alle haben das Glük, eine solche Erziehungzu genießen: leider wird sie nur den wenigsten in diesemMaase zu Theil. Einige vernachlässigen sie aus eigenerSchuld; bey andern wird sie durch Verführung oder laster-hafte Neigungen ausgelöscht; viele werden durch häuslicheBeyspiele verdorben. Die Wahrheit wird aber allemal durchdie Erfahrung bestätiget, daß Unsittlichkeit und mancherleyUnarten, Unwissenheit, und mit ihr die so schädliche Lange-weile, Folgen einer schlechten Erziehung sind. In der Ver-meidung dieser Folgen, liegen meines Erachtcnö auch dieMittel, die Duelle z» vermeiden. Wenn wir nun dieseMittel in nähere Betrachtung ziehen wollen, so müssen wireiniges wiederholen, das schon gesagt worden, und nicht ge-nug eingeschärft werden kann.

Das erste, was man zu thun hat, und worauf dasmeiste ankommt, ist: daß man sich bemühe, die Gelegen-heiten zu entfernen, woraus gewöhnlich die Duelle entste-hen; nach und nach die Fehler der Erziehung zu verbessernund edle Gesinnungen anzunehmen.

Freundschaftlicher Umgang; nüzliche Beschäftigung; ge-naue und sorgfältige Aufsicht auf das sittliche Betragen derOfficiere; Mißbilligung und Verachtung aller Art von Aus-schweifungen , und wenn es nicht anders seyn konnte,Wegjchaffung eines Verlornen unverbesserlichen Subjects, wür-

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